Rasendünger-Rechner
Benötigte Düngermenge aus Fläche, Aufwandmenge und Stickstoffgehalt (NPK) berechnen
- Aktualisiert
Saison
Stickstoffbetonte Startdüngung nach der Winterpause für schnellen Austrieb (z. B. NPK 20-5-8).
Annahme, übliche Spanne im Frühjahr: 25–35 g/m² – maßgeblich ist die Packung
Erste Zahl der NPK-Angabe auf der Packung, z. B. 20 bei „20-5-8“.
Benötigte Düngermenge
3kg
3Für 100 m² bei 30 g/m² (Frühjahr) brauchen Sie 3 kg Dünger – darin stecken 600 g Reinstickstoff.
- Stickstoff (20 %)0,6 kg20 %
- Übrige Bestandteile2,4 kg80 %
- Reinstickstoff gesamt
- 600 g
- Reinstickstoff je m²
- 6 g/m²
So wurde gerechnet
Das können Sie tun
Annahme: höchstens 4–6 g Stickstoff pro m² je Gabe
Übliche Praxis, keine Norm – die Packungsangabe hat Vorrang. Bei höherem Jahresbedarf lieber auf mehrere Gaben verteilen, um Verbrennungen zu vermeiden.
RZ-26 · headon.pro
Rasendünger richtig dosieren
Zu wenig Dünger bringt kaum Wirkung, zu viel kann den Rasen schädigen und die Umwelt belasten
Die Formel ist einfach: Düngermenge (kg) = Fläche (m²) × Aufwandmenge (g/m²) ÷ 1.000. Aus der NPK-Angabe auf der Packung lässt sich zusätzlich berechnen, wie viel reiner Stickstoff dabei ausgebracht wird: Reinstickstoff (g/m²) = Aufwandmenge (g/m²) × Stickstoffgehalt (N%) ÷ 100.
Frühjahr vs. Herbst: Frühjahrsdünger sind stickstoffbetont (z.B. NPK 20-5-8) und regen nach der Winterpause das Wachstum an – übliche Aufwandmenge 25–35 g/m². Herbstdünger sind kaliumbetont (z.B. NPK 8-5-15) und bereiten den Rasen mit weniger Stickstoff auf den Winter vor – übliche Aufwandmenge 20–30 g/m².
Obergrenze pro Gabe: Auch bei hohem Jahresbedarf sollten pro Einzelgabe nicht mehr als 4–6 g Reinstickstoff pro m² ausgebracht werden. Bei einem hohen berechneten Jahresbedarf ist es sinnvoller, die Düngung auf mehrere Termine über die Saison zu verteilen, statt einmalig zu überdosieren.
Aufwandmengen im Überblick
Übliche Aufwandmengen je Saison
- Frühjahr: 25–35 g/m²
- Stickstoffbetonte Startdüngung, z.B. NPK 20-5-8
- Herbst: 20–30 g/m²
- Kaliumbetonte Winterfestmachung, z.B. NPK 8-5-15
Rechenbeispiel
- Fläche
- 100 m²
- Aufwandmenge
- 30 g/m²
- Düngermenge gesamt
- 3,00 kg
- Reinstickstoff je m² (30 × 20 %)
- 6,00 g/m²
- Reinstickstoff gesamt
- 600 g
Häufige Fragen zum Rasendünger-Rechner
Alles zu Aufwandmenge, NPK-Werten und Düngezeitpunkt
Wie viel Rasendünger brauche ich pro m²?
Im Frühjahr sind 25–35 g/m² üblich (stickstoffbetonter Dünger für schnellen Austrieb), im Herbst 20–30 g/m² (kaliumbetonter Dünger für Frostresistenz). Die genaue Aufwandmenge steht immer auf der Packung des jeweiligen Produkts und hat Vorrang vor diesen Richtwerten.
Was bedeutet die NPK-Angabe auf der Düngerpackung?
NPK steht für die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Die Zahlen geben den prozentualen Gehalt im Dünger an, z.B. bedeutet „20-5-8" 20 % Stickstoff, 5 % Phosphor und 8 % Kalium. Frühjahrsdünger haben meist einen hohen N-Wert, Herbstdünger einen höheren K-Wert.
Wie viel Stickstoff verträgt der Rasen pro Gabe?
Pro Einzelgabe sollten nicht mehr als 4–6 g Reinstickstoff pro m² ausgebracht werden, da sonst Verbrennungsschäden drohen. Der Jahresbedarf liegt bei Zierrasen bei 10–15 g N/m², bei stark genutztem Spielrasen bei 18–25 g N/m² – verteilt auf mehrere Gaben über die Saison.
Warum unterscheiden sich Frühjahrs- und Herbstdünger?
Frühjahrsdünger ist stickstoffbetont und fördert nach dem Winter das schnelle Wurzel- und Halmwachstum. Herbstdünger ist kaliumbetont: Kalium stärkt die Zellwände und erhöht die Frostresistenz, ohne durch zu viel Stickstoff empfindliches Wachstum kurz vor dem Winter anzuregen.