Deutschlandticket vs. Auto
Berechnen Sie, ob sich das Deutschlandticket (63€) für Sie lohnt oder ob das Auto günstiger ist
- Aktualisiert
- Werte geprüft
Auch an der Kurve unten ziehbar
Arbeitstage pro Woche
Auto und Ticket5 Tage/Woche · Mittelklasse, 7 L/100 km · Benzin (Super E10) · ohne Parkkosten · ohne Zuschuss
Fahrzeugtyp
Kraftstoff
Das Deutschlandticket lohnt sich
Bei 20 km Pendelstrecke sparen Sie mit dem Ticket 86,73 € im Monat.
Ersparnis mit dem Ticket
pro Monat
86,73 €
86,73 €Das Auto kostet Sie 149,73 € im Monat, das Ticket 63,00 €. Aufs Jahr sparen Sie 1.040,76 €.
Auto
- Spritkosten
- 106,33 €
- Verschleiß (0,05 €/km)
- + 43,40 €
- Pro Monat
- 149,73 €
Deutschlandticketgünstiger
- Ticketpreis
- 63,00 €
- Pro Monat
- 63,00 €
CO2 pro Monat
- Auto
- 144,0 kg
- Bus und Bahn
- 52,1 kg
- 64 % weniger mit Bus und Bahn
- 1.103,1 kg im Jahr
RZ-26 · headon.pro
Kosten je nach Pendelstrecke
Ab 8,5 km einfacher Strecke ist das Ticket günstiger – Ihre Strecke liegt darüber.
So wurde gerechnet
Grundlage: Ticketpreis 63,00 € im Monat, 21,7 Arbeitstage im Monat, Spritpreis 1,75 € je Liter (Durchschnitt).
Ab 01.01.2027 kostet das Deutschlandticket 66,80 € im Monat – die erste Anpassung nach dem Preisindex der Verkehrsministerkonferenz. Der Rechner nimmt ab dann automatisch den neuen Preis.
Nicht enthalten: Fernverkehr (ICE, IC), Versicherung und Steuer des Autos.
Was kostet das Deutschlandticket 2026?
Das Deutschlandticket kostet ab Januar 2026 63 Euro pro Monat. Mit diesem Preis können Sie bundesweit den gesamten Nah- und Regionalverkehr nutzen – inklusive S-Bahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse und Regionalzüge.
Zum 1. Januar 2027 steigt der Preis auf 66,80 Euro pro Monat (Jobticket 63,46 Euro). Es ist die erste Anpassung nach dem Preisindex, den die Verkehrsministerkonferenz im März 2026 beschlossen hat; mitgeteilt hat den Preis am 30. September 2026 das Vorsitzland Bayern. Der Rechner rechnet ab dem 1. Januar 2027 automatisch mit dem neuen Preis.
Im Vergleich zu den Autokosten ist das Ticket besonders für Pendler attraktiv: Während Sie beim Auto Sprit, Verschleiß, Versicherung und Parkgebühren zahlen, ist beim Deutschlandticket alles in einem Festpreis enthalten.
Deutschlandticket auf einen Blick
- 63 Euro monatlich
- Preis seit Januar 2026, ab Januar 2027 66,80 Euro (bundesweit gültig)
- Nah- & Regionalverkehr
- S-Bahn, U-Bahn, Bus, Tram, Regionalzüge
- Jobticket-Option
- Mit Arbeitgeber-Zuschuss ab 44,10 Euro möglich
- Monatlich kündbar
- Flexibles Abo ohne lange Bindung
Versteckte Autokosten: Was Pendler oft vergessen
Bei der Frage Auto oder Deutschlandticket unterschätzen viele Pendler die wahren Kosten ihres Fahrzeugs. Neben dem offensichtlichen Spritverbrauch fallen zahlreiche weitere Kosten an, die sich schnell summieren.
Die wahren Autokosten
- Spritkosten
- Bei 7L/100km und 1,70€/L: ca. 12 Cent pro km
- Verschleiß & Wartung
- Reifen, Bremsen, Ölwechsel: ca. 5-8 Cent pro km
- Versicherung & Steuer
- Im Schnitt 800-1.500 Euro pro Jahr
- Parkgebühren
- In Städten oft 50-200 Euro pro Monat
- Wertverlust
- Größter Kostenfaktor: ca. 15-20% pro Jahr
- TÜV & Reparaturen
- Unvorhersehbare Kosten für Verschleiß
Beispielrechnung: 25 km Arbeitsweg
- Tägliche Strecke (Hin + Rück)
- 50 km
- Jahreskilometer (Arbeitsweg)
- 11.000 km
- Spritkosten (7L/100km, 1,70€/L)
- 1.309 €
- Verschleiß (5 Cent/km)
- 550 €
- Parkkosten (100€/Monat)
- 1.200 €
- Autokosten pro Jahr (nur Pendeln)
- 3.059 €
- 12 Monate × 63€
- 756 €
- Ersparnis gegenüber Auto
- 2.303 €
Bei einem typischen Pendelweg von 25 km spart das Deutschlandticket über 2.300 Euro pro Jahr. Noch höher fällt die Ersparnis aus, wenn Sie teure Parkgebühren in der Innenstadt zahlen oder einen Firmenwagen versteuern müssen.
Park & Ride: Die clevere Kombi-Lösung
Nicht immer ist ein kompletter Umstieg auf das Deutschlandticket möglich. Besonders auf dem Land fehlt oft eine gute ÖPNV-Anbindung. Die Lösung: Park & Ride kombiniert das Beste aus beiden Welten.
Fahren Sie mit dem Auto zum nächsten Bahnhof und steigen Sie dort auf die Bahn um. So sparen Sie Spritkosten für die längere Strecke und vermeiden teure Parkgebühren in der Stadt – während Park & Ride-Parkplätze meist kostenlos oder günstig sind.
Vorteile der Park & Ride Kombination
- FlexibilitätAuto für den ersten Teil, Bahn für die Hauptstrecke
- KostenersparnisWeniger Kilometer mit dem Auto, keine teuren Stadtparkplätze
- Stressfrei pendelnIm Zug arbeiten oder entspannen statt im Stau stehen
- UmweltfreundlichCO2-Emissionen deutlich reduzieren
- ZeitersparnisOft schneller als mit dem Auto durch die Stadt
CO2-Ersparnis: Gut fürs Klima
Neben der finanziellen Ersparnis leistet der Umstieg auf das Deutschlandticket einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Öffentliche Verkehrsmittel verursachen im Schnitt nur etwa 30% der CO2-Emissionen eines PKW pro Personenkilometer.
CO2-Vergleich pro Personenkilometer
- PKW (Durchschnitt)
- ca. 147 g CO2 pro Personenkilometer
- Regionalzug
- ca. 55 g CO2 pro Personenkilometer
- S-Bahn / U-Bahn
- ca. 45 g CO2 pro Personenkilometer
- Bus (Nahverkehr)
- ca. 80 g CO2 pro Personenkilometer
- Jahreskilometer (Hin + Rück)
- 11.000 km
- CO2 mit Auto (147 g/km)
- 1.617 kg
- CO2 mit Bahn (55 g/km)
- 605 kg
- Jährliche CO2-Ersparnis
- 1.012 kg
Mit dem Umstieg auf das Deutschlandticket können Sie über 1 Tonne CO2 pro Jahr einsparen. Das entspricht etwa einem Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Mallorca. Unser Rechner zeigt Ihnen auch Ihre persönliche CO2-Ersparnis an.
Wann lohnt sich das Auto trotzdem?
Trotz der Vorteile des Deutschlandtickets gibt es Situationen, in denen das Auto die bessere Wahl bleibt. Ehrlich gesagt: Nicht jeder kann oder sollte komplett auf das Auto verzichten.
Das Auto ist besser wenn...
- Schlechte ÖPNV-AnbindungLändliche Gebiete ohne regelmäßigen Nahverkehr
- Ungünstige ArbeitszeitenSchichtarbeit, wenn nachts keine Bahnen fahren
- Dienstwagen ohne PrivatnutzungWenn der Arbeitgeber alle Kosten trägt
- Werkzeug/Material transportierenHandwerker und Außendienstler mit Ausrüstung
- Sehr kurze StreckenUnter 5 km ist oft das Fahrrad die beste Option
Häufig gestellte Fragen zum Deutschlandticket
Alles Wichtige zum Vergleich Deutschlandticket vs. Auto
Für wen lohnt sich das Deutschlandticket?
Das Deutschlandticket lohnt sich besonders für Pendler mit guter ÖPNV-Anbindung, die mindestens 3 Tage pro Woche zur Arbeit fahren. Bei Pendelstrecken ab 10 km und hohen Parkkosten am Arbeitsplatz ist das Ticket meist günstiger als das Auto. Auch für Gelegenheitsnutzer, die am Wochenende den ÖPNV nutzen, kann sich das Abo rechnen.
Was kostet das Deutschlandticket ab 2026?
Ab Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro pro Monat (vorher 58 Euro). Das entspricht 756 Euro pro Jahr. Mit einem Arbeitgeber-Zuschuss (Jobticket) kann der Preis auf bis zu 44,10 Euro monatlich sinken. Ab 1. Januar 2027 kostet das Ticket 66,80 Euro im Monat (801,60 Euro im Jahr), das Jobticket 63,46 Euro – so haben es die Länder am 30. September 2026 nach dem neuen Preisindex mitgeteilt.
Welche versteckten Kosten hat ein Auto?
Neben Spritkosten fallen beim Auto viele versteckte Kosten an: Verschleiß (ca. 5-8 Cent pro km), Wartung und Reparaturen, Versicherung, Kfz-Steuer, TÜV, Parkgebühren und Wertverlust. Viele Pendler unterschätzen diese Kosten erheblich. Unser Rechner berücksichtigt alle relevanten Kostenfaktoren.
Kann ich Auto und Deutschlandticket kombinieren?
Ja, die Kombination ist oft die beste Lösung. Mit Park & Ride fahren Sie mit dem Auto zum nächsten Bahnhof und steigen dort um. So sparen Sie Sprit- und Parkkosten in der Stadt und profitieren trotzdem von der Flexibilität des Autos für den ersten Teil der Strecke.
Wie viel CO2 spare ich mit dem Deutschlandticket?
Öffentliche Verkehrsmittel stoßen im Schnitt nur etwa 30% der CO2-Emissionen eines PKW aus. Bei einem typischen Pendler mit 25 km Arbeitsweg (einfach) und 220 Arbeitstagen können Sie durch den Umstieg auf das Deutschlandticket rund 1 Tonne CO2 pro Jahr einsparen.
Gibt es einen Arbeitgeber-Zuschuss zum Deutschlandticket?
Viele Arbeitgeber bieten das Deutschlandticket als Jobticket an. Wenn der Arbeitgeber mindestens 25% der Kosten übernimmt, gibt es einen zusätzlichen Bundes-Rabatt von 5%. Der Eigenanteil kann so auf 44,10 Euro sinken. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach einem Zuschuss.