Leasing vs. Kauf-Rechner
Anzahlung, Monatsrate und Kaufpreis eingeben – sofort sehen, was günstiger ist
- Aktualisiert
Leasing
Tippen oder seitlich ziehen
Auch an der Kurve unten ziehbar
Kauf
Geschätzter Verkaufswert nach 36 Monaten
Zinsen, Kilometer und Nebenkostenoptional – macht den Vergleich genauer
Kreditzins beim Finanzieren oder Zinsen, die Ihr Geld angelegt bringen würde (gilt für Kaufpreis und Anzahlung)
Gegenüber der vereinbarten Fahrleistung bei Rückgabe
Überführung, Zulassung, Rückgabe-Gutachten und -Schäden
Überführung, Zulassung
Leasing ist 800 € günstiger
Ab 41 Monaten Laufzeit wäre der Kauf günstiger – bei gleichem Restwert.
Unterschied der Gesamtkosten
800 €
800 €Leasing kostet Sie über 36 Monate 9.200 €, der Kauf nach Abzug des Restwerts 10.000 €.
Leasinggünstiger
- Sonderzahlung / Anzahlung
- 2.000 €
- 36 Raten à 200 €
- + 7.200 €
- Leasing gesamt
- 9.200 €
Kauf
- Kaufpreis
- 25.000 €
- Restwert nach der Laufzeit
- − 15.000 €
- Nettoeinsatz Kauf
- 10.000 €
RZ-26 · headon.pro
Kosten je nach Laufzeit
Ziehen Sie an der Kurve, um die Laufzeit zu ändern. Wo sich die Linien kreuzen, wird der Kauf günstiger.
So wurde gerechnet
Reiner Kostenvergleich der eingegebenen Beträge (nominal, ohne Abzinsung). Steuervorteile (z. B. Betriebsausgaben beim Leasing, AfA beim Kauf) und Finanzierungszinsen bei kreditfinanziertem Kauf sind nicht enthalten. Der Restwert zählt nur beim Kauf (Kilometerleasing ohne Restwertrisiko für Sie).
Leasing oder Kauf: Der ehrliche Kostenvergleich
Gesamtkosten, versteckte Gebühren und steuerliche Aspekte
Die Entscheidung zwischen Leasing und Kauf lässt sich am einfachsten über die Gesamtkosten treffen. Leasing-Gesamtkosten = Anzahlung + Monatliche Rate × Laufzeit. Kauf-Nettoeinsatz = Kaufpreis − Restwert nach der Laufzeit. Liegt der Leasing-Gesamtbetrag darunter, ist Leasing rein rechnerisch günstiger – vorausgesetzt, keine versteckten Kosten wie Kilometergebühren oder Rückgabekosten kommen hinzu.
Beim Kauf zahlen Sie einmalig den Kaufpreis (ggf. über einen Kredit finanziert) und besitzen das Fahrzeug. Nach der Nutzungszeit können Sie es weiterverkaufen. Der Restwert nach 3 Jahren liegt je nach Marke, Modell und Zustand bei 40–65 % des Kaufpreises. Populäre Modelle (z. B. VW Golf, Toyota Corolla) haben typisch höhere Restwerte als Nischenfahrzeuge. E-Autos zeigen derzeit uneinheitliche Restwerte – manche Modelle verlieren deutlich, andere behalten ihren Wert gut.
Für Selbstständige und Unternehmen bietet Leasing einen klaren steuerlichen Vorteil: Die monatliche Leasingrate ist als Betriebsausgabe vollständig absetzbar, wenn das Fahrzeug betrieblich genutzt wird. Bei einer Rate von 400 €/Monat spart ein Unternehmer mit 30 % Steuersatz effektiv 120 €/Monat Steuern. Beim Kauf wird hingegen die Abschreibung (AfA über 6 Jahre für Pkw) geltend gemacht. Für Privatpersonen entfällt dieser Vorteil.
Ein oft unterschätzter Faktor ist die Flexibilität: Leasing ermöglicht nach 2–4 Jahren ein neues Fahrzeug ohne Wiederverkaufsaufwand, bietet aber kaum Möglichkeit zur vorzeitigen Vertragsauflösung ohne Strafgebühren. Der Kauf gibt Ihnen volle Eigentumsfreiheit – keine Kilometerbeschränkung, kein Aufwand bei der Rückgabe, freie Wahl von Umbau und Zubehör. Für Vielfahrer (über 20.000 km/Jahr) wird Leasing wegen Kilometerkostenüberschreitungen schnell teuer.
Leasing vs. Kauf: Vor- und Nachteile
Entscheidungsfaktoren im Überblick
- Leasing: immer neues Auto
- Alle 3–4 Jahre modernes Fahrzeug mit aktueller Technik und Garantie
- Kauf: volle Eigentumsfreiheit
- Kein Kilometerlimit, keine Rückgabebedingungen, freie Gestaltung
- Leasing: steuerlich absetzbar
- Für Unternehmer: Rate als Betriebsausgabe voll absetzbar
- Kauf: keine Zusatzkosten
- Keine Strafgebühren bei Vertragsauflösung oder Kilometerüberschreitung
- Leasing: geringer Kapitaleinsatz
- Kein großes Kapital gebunden; Liquidität bleibt erhalten
- Kauf: Restwert gehört Ihnen
- Wiederverkaufserlös am Ende kommt vollständig Ihnen zugute
Rechenbeispiele
- Anzahlung
- 2.000 €
- Monatliche Rate × 36
- + 7.200 €
- Leasing Gesamtkosten
- 9.200 €
- Kaufpreis
- 25.000 €
- – Restwert nach 36 Monaten
- − 15.000 €
- Kauf Nettoeinsatz
- 10.000 €
- Ersparnis durch Leasing
- 800 €
- Anzahlung
- 3.000 €
- Monatliche Rate × 48
- + 16.800 €
- Leasing Gesamtkosten
- 19.800 €
- Kaufpreis
- 30.000 €
- – Restwert nach 48 Monaten
- − 14.000 €
- Kauf Nettoeinsatz
- 16.000 €
- Ersparnis durch Kauf
- 3.800 €
Häufige Fragen zum Leasing vs. Kauf-Rechner
Alles zu Leasingkosten, Restwert und der richtigen Entscheidung
Wie berechnet der Rechner die Leasing-Gesamtkosten?
Die Leasing-Gesamtkosten errechnen sich aus: Anzahlung (Sonderzahlung) + Monatliche Rate × Laufzeit in Monaten. Bei einer Anzahlung von 2.000 €, einer Rate von 200 €/Monat und 36 Monaten Laufzeit ergibt das: 2.000 + 200 × 36 = 9.200 €. Nicht enthalten sind Kosten für Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und Reifen (die je nach Vertrag ggf. im Full-Service-Leasing enthalten sein können).
Was ist der Kauf-Nettoeinsatz im Vergleich?
Der Kauf-Nettoeinsatz (auch: effektiver Kapitaleinsatz) berechnet sich aus: Kaufpreis minus Restwert nach der vergleichbaren Laufzeit. Bei einem Kaufpreis von 25.000 € und einem Restwert von 15.000 € nach 36 Monaten beträgt der Nettoeinsatz 10.000 €. Der Restwert ist der geschätzte Wiederverkaufswert des Fahrzeugs nach der Laufzeit des Leasingvertrags.
Wann lohnt sich Leasing gegenüber dem Kauf?
Leasing ist finanziell günstiger, wenn die Leasinggesamtkosten unter dem Kaufpreis abzüglich Restwert liegen. Praktisch lohnt es sich besonders wenn: Sie regelmäßig (alle 3 Jahre) ein neues Fahrzeug möchten, Sie als Unternehmer die Leasingrate steuerlich als Betriebsausgabe absetzen können, der Restwert des Fahrzeugs stark fällt (z. B. bei Modellen mit hohem Wertverlust), und Sie kein Kapital binden möchten.
Welche versteckten Kosten gibt es beim Leasing?
Achten Sie auf: Kilometerüberschreitungskosten (typisch 0,08–0,15 €/km über dem Freikilometer-Limit), Rückgabekosten für übermäßigen Verschleiß (Kratzer, Delle, Reifenverschleiß), GAP-Versicherung (empfohlen, falls das Fahrzeug gestohlen wird oder Totalschaden entsteht, da Kaskoversicherung nur den Zeitwert zahlt), Überführungskosten und mögliche Abschlussgebühren. Diese Zusatzkosten werden im einfachen Kostenvergleich oft unterschätzt.
Kann ich ein Leasingfahrzeug am Ende übernehmen?
Ja, bei Finanzierungs-Leasing (Restwert-Leasing) besteht oft eine Kaufoption zum vertraglich festgelegten Restwert am Laufzeitende. Beim Kilometerleasing (dem häufigsten Privatleasing-Modell) gibt es diese Option selten; das Fahrzeug geht zurück an den Leasinggeber. Wenn Sie das Fahrzeug langfristig nutzen möchten, ist der direkte Kauf in der Regel günstiger als die Übernahme eines Leasingfahrzeugs.