BMI-Rechner
Gewicht und Größe eingeben – Kategorie sofort ablesen
- Aktualisiert
- Grundlage
- WHO-Einteilung für Erwachsene
Für wen?
Tippen oder seitlich ziehen
In Zentimetern, z. B. 180 für 1,80 m.
Zielgewicht prüfenOptional
Zeigt den BMI bei diesem Gewicht als Marke auf der Skala.
Ihr BMI
24,69
24,69Nach der WHO-Einteilung für Erwachsene liegt ein BMI von 24,69 im Bereich Normalgewicht (18,5 – 24,9).
- Normalgewicht bei 180 cm
- 60 bis unter 81 kg
Der BMI ist ein statistischer Richtwert und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Er berücksichtigt weder Muskelmasse noch Körperbau. Für Kinder, Jugendliche und Ältere gelten teils andere Grenzen.
So wurde gerechnet
WHO-Einteilung für Erwachsene
- Untergewicht
- < 18,5
- Normalgewicht
- 18,5 – 24,9
- Übergewicht
- 25 – 29,9
- Adipositas
- ≥ 30
Quelle: WHO, Faktenblatt „Obesity and overweight“ – Erwachsene: Übergewicht ab BMI 25, Adipositas ab 30.
RZ-26 · headon.pro
Was sagt der BMI aus?
Bedeutung, Formel und WHO-Klassifikation einfach erklärt
Der Body-Mass-Index (BMI) ist weltweit der am häufigsten verwendete Richtwert, um einzuschätzen, ob das Körpergewicht einer Person im Verhältnis zur Größe als normal, zu niedrig oder zu hoch gilt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auf Basis des BMI vier Hauptkategorien definiert: Untergewicht (BMI unter 18,5), Normalgewicht (18,5 bis 24,9), Übergewicht (25 bis 29,9) und Adipositas (ab 30). Diese Einteilung hat sich international in der Epidemiologie und der klinischen Medizin durchgesetzt, weil sie einfach zu berechnen ist und statistisch gut mit dem Risiko für bestimmte Erkrankungen korreliert.
Die BMI-Formel lautet: BMI = Körpergewicht (kg) / (Körpergröße in Metern)². Bei einer Person mit 80 kg Gewicht und 1,80 m Größe ergibt sich: 80 / (1,80 × 1,80) = 80 / 3,24 ≈ 24,69. Dieser Wert liegt im Normalbereich. Unser Rechner übernimmt diese Berechnung automatisch, sobald Sie Gewicht (kg) und Größe (cm) eingegeben haben.
Ein wichtiger Aspekt: Der BMI ist ein statistischer Bevölkerungsrichtwert, kein individuelles Diagnosewerkzeug. Er berücksichtigt weder Muskelmasse noch Körperzusammensetzung, Alter oder Herkunft. Kraftsportlerinnen und -sportler können trotz niedrigem Körperfettanteil einen „erhöhten" BMI aufweisen, weil Muskeln schwerer sind als Fett. Umgekehrt kann ein normaler BMI bei geringer Muskelmasse und hohem Körperfettanteil (sogenannte „versteckte Adipositas") trügerisch sein. Für eine fundierte gesundheitliche Beurteilung sind daher weitere Messungen wie Taillenumfang, Körperfettanteil und Blutbild sinnvoll.
In Deutschland gilt laut Statistischem Bundesamt ein erheblicher Anteil der Bevölkerung als übergewichtig (BMI ≥ 25). Übergewicht und insbesondere Adipositas erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Schon eine moderate Gewichtsreduktion von 5–10 % des Körpergewichts kann das gesundheitliche Risiko messbar senken. Untergewicht (BMI unter 18,5) ist ebenfalls riskant und kann auf Mangelernährung, Essstörungen oder schwere Grunderkrankungen hinweisen.
WHO-Klassifikation im Überblick
BMI-Kategorien nach WHO
- Untergewicht: BMI < 18,5
- Mögliche Mangelernährung; erhöhtes Risiko für Knochenschwund und Herzprobleme. Ärztliche Abklärung empfohlen.
- Normalgewicht: BMI 18,5 – 24,9
- Gesundheitlich günstigster Bereich laut WHO. Geringstes statistisches Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen.
- Übergewicht: BMI 25 – 29,9
- Leicht erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Prävention durch Ernährung und Bewegung empfohlen.
- Adipositas: BMI ≥ 30
- Deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko. Grad I (30–34,9), Grad II (35–39,9), Grad III (≥ 40). Ärztliche Begleitung wichtig.
Rechenbeispiele
- Gewicht
- 80 kg
- Größe
- 1,80 m
- BMI = 80 / (1,80)²
- 24,69
- Kategorie
- Normalgewicht
- Gewicht
- 95 kg
- Größe
- 1,75 m
- BMI = 95 / (1,75)²
- 31,02
- Kategorie
- Adipositas (Grad I)
Häufige Fragen zum BMI-Rechner
WHO-Klassifikation, Gesundheitsrisiken und Grenzen des BMI
Was ist der BMI und wie wird er berechnet?
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Maß, das das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße setzt. Die Formel lautet: BMI = Gewicht (kg) geteilt durch Körpergröße (m) im Quadrat. Ein Beispiel: Eine Person mit 75 kg und 1,75 m Größe hat einen BMI von 75 / (1,75 × 1,75) = 24,49. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auf Basis dieses Wertes Kategorien definiert: Untergewicht (unter 18,5), Normalgewicht (18,5–24,9), Übergewicht (25–29,9) und Adipositas (30 und höher).
Was ist ein normaler BMI für Erwachsene?
Nach WHO-Definition gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 als Normalgewicht bei Erwachsenen. Dieser Bereich ist mit dem geringsten statistischen Risiko für gewichtsbedingte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes verbunden. Werte zwischen 25 und 29,9 zeigen Übergewicht an, ab 30 spricht man von Adipositas (Grad I). Für Kinder, Jugendliche und Senioren gelten andere Referenzwerte.
Ist der BMI für alle Menschen gleich aussagekräftig?
Nein. Der BMI hat bekannte Grenzen: Er unterscheidet nicht zwischen Muskel- und Fettmasse. Sportlerinnen und Sportler mit viel Muskelmasse können einen erhöhten BMI haben, obwohl ihr Körperfettanteil niedrig ist. Auch für Ältere, Schwangere sowie Menschen asiatischer oder afrikanischer Herkunft gelten teils andere Grenzwerte. Der BMI ist ein statistischer Bevölkerungsrichtwert, kein individuelles Diagnoseinstrument. Für eine persönliche Einschätzung empfiehlt sich immer eine ärztliche Untersuchung.
Ab welchem BMI besteht gesundheitliches Risiko?
Ab einem BMI von 25 steigt das statistische Risiko für Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen leicht an. Ab BMI 30 (Adipositas Grad I) ist das Risiko deutlich erhöht, ab BMI 35 (Adipositas Grad II) stark erhöht und ab BMI 40 (Adipositas Grad III, früher „morbide Adipositas") sehr stark erhöht. Bei Untergewicht (unter 18,5) bestehen Risiken für Mangelernährung, Knochenschwund und Herzrhythmusstörungen.
Wie kann ich meinen BMI senken?
Eine nachhaltige BMI-Senkung bei Übergewicht gelingt am besten durch eine Kombination aus kalorienreduzierter, ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität. Ernährungsfachkräfte empfehlen ein moderates Kaloriendefizit von 300–500 kcal täglich, kombiniert mit mindestens 150 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Radikale Diäten führen häufig zum Jo-Jo-Effekt. Bei einem BMI über 30 sollten Sie ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen.