Abischnitt-Rechner

Block I + Block II eingeben – Note sofort nach bundesweiter Formel

Aktualisiert
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Qualifikationsphase: höchstens 600, mindestens 200 Punkte

Abiturprüfung: höchstens 300, mindestens 100 Punkte

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Abiturnote

2,0

2,0

660 von 900 Punkten ergeben die Abiturnote 2,0.

Block I (Qualifikationsphase)mindestens 200
400 P
Block II (Abiturprüfungen)mindestens 100
260 P
Gesamtpunkte
660 / 900
Status
bestanden
So wurde gerechnet
Gesamtpunkte = 400 + 260 = 660
N = 17/3 − 660/180 → 2,0

KMK-Formel: N = 17/3 − E/180, auf eine Nachkommastelle abgeschnitten; ab 823 Punkten 1,0. Bestanden ist, wer gesamt mindestens 300, in Block I mindestens 200 und in Block II mindestens 100 Punkte hat (KMK-Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe, Ziff. 9.5).

Das können Sie tun

  • Reicht das für mein Studienfach?

    Note 2,0 mit dem NC vergleichen

  • Nur die Umrechnung ist bundesweit einheitlich

    Wie Block I und Block II ermittelt werden, regelt jedes Bundesland selbst.

RZ-26 · headon.pro

Die KMK-Formel: Wie entsteht die Abiturnote?

Bundesweit einheitliche Umrechnung von Punkten in Noten

Die Abiturnote – umgangssprachlich auch Abischnitt, Abinote oder Durchschnittsnote genannt – wird in Deutschland nach einer bundesweit einheitlichen Formel der Kultusministerkonferenz (KMK) berechnet: N = 17/3 − E/180. Dabei ist E die Gesamtpunktzahl aus Block I und Block II. Die Formel sorgt dafür, dass 900 Punkte (Maximum) der Note 1,0 entsprechen und 300 Punkte (Minimum) der Note 4,0. Unterhalb von 300 Punkten gilt das Abitur als nicht bestanden; außerdem braucht Block I mindestens 200 und Block II mindestens 100 Punkte (KMK-Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe, Ziff. 9.5.7 und 9.5.8).

Der Block I umfasst die schulischen Leistungen aus der Qualifikationsphase. Je nach Bundesland fließen zwischen 32 und 40 Kurse ein, aus denen eine bestimmte Anzahl eingebracht werden muss. Jeder Kurs kann maximal 15 Punkte erreichen. Der Block I kann insgesamt bis zu 600 Punkte ergeben. Der Block II enthält die Ergebnisse der Abiturprüfungen: Bei vier Prüfungsfächern zählt jedes Fach fünffach (je höchstens 75 Punkte), bei fünf Prüfungsfächern vierfach (je höchstens 60 Punkte) – zusammen höchstens 300 Punkte (KMK-Vereinbarung, Anlage 3).

Ein entscheidender technischer Aspekt: Die Note wird nach der Formel auf eine Nachkommastelle abgeschnitten – nicht gerundet. Eine rechnerische Note von 2,09 wird also zu 2,0, nicht zu 2,1. Dies kann bei grenzwertigen Punktezahlen den Unterschied zwischen zwei Notenstufen ausmachen. Ab 823 Gesamtpunkten wird die Note automatisch auf 1,0 gekappt.

Wichtig zu verstehen: Nur die Umrechnung von Punkten in Noten ist bundesweit einheitlich. Wie die Punkte in Block I und Block II zustande kommen – wie viele und welche Kurse eingebracht werden, ob es Bonuspunkte für besondere Leistungen gibt – das variiert von Bundesland zu Bundesland erheblich. Ein direkter Vergleich der Abschnitte zwischen Schülerinnen und Schülern verschiedener Bundesländer ist daher nur bedingt aussagekräftig.

Rechenbeispiele nach KMK-Formel

660 Punkte → Note 2,0
Gesamtpunkte E
660
N = 17/3 − 660/180
5,667 − 3,667
N (abgeschnitten auf 1 Stelle)
2,0
463 Punkte → Note 3,0
Gesamtpunkte E
463
N = 17/3 − 463/180
5,667 − 2,572
N rechnerisch
3,094…
N (abgeschnitten auf 1 Stelle)
3,0

Häufige Fragen zum Abischnitt-Rechner

KMK-Formel, Block I & II, und Bundesländer-Unterschiede

Wie wird die Abiturnote berechnet?

Die Abiturnote wird bundesweit nach der KMK-Formel berechnet: N = 17/3 − E/180, wobei E die Gesamtpunktzahl aus Block I (max. 600 Punkte) und Block II (max. 300 Punkte) ist. Das Ergebnis wird auf eine Nachkommastelle abgeschnitten (nicht gerundet). Ab 823 Punkten gilt Note 1,0 als Höchstnote. Unter 300 Gesamtpunkten gilt das Abitur als nicht bestanden; zusätzlich sind in Block I mindestens 200 und in Block II mindestens 100 Punkte nötig.

Was ist der Unterschied zwischen Block I und Block II?

Block I umfasst die schulischen Leistungen über die Qualifikationsphase – also die Kurshalbjahres- und Klausurnoten aus den letzten beiden Schuljahren. Er kann maximal 600 Punkte ergeben. Block II umfasst die Abiturprüfungen (schriftlich und mündlich) und kann maximal 300 Punkte ergeben. Die genaue Zusammensetzung variiert je Bundesland, die Umrechnung auf die Note ist jedoch bundesweit einheitlich.

Warum wird die Note abgeschnitten und nicht gerundet?

Die KMK-Vorschrift sieht mathematisches Abschneiden (Truncation) nach der ersten Nachkommastelle vor – nicht kaufmännisches Runden. Das bedeutet: Eine rechnerische Note von 2,09 wird zu 2,0, nicht zu 2,1. Dies wirkt sich vor allem im mittleren Bereich der Skala aus. Unser Rechner setzt dies korrekt um.

Ab wie vielen Punkten erreiche ich Note 1,0?

Ab 823 Gesamtpunkten ergibt sich die Bestnote 1,0. Bei genau 823 Punkten ist die rechnerische Note N = 17/3 − 823/180 ≈ 1,09, die durch das Abschneiden auf eine Nachkommastelle zu 1,0 wird. Oberhalb von 840 Punkten läge das rechnerische Ergebnis sogar unter 1,0 und wird auf die Bestnote 1,0 gekappt. Dies ist bundesweit einheitlich geregelt.

Ist die Formel in allen Bundesländern gleich?

Die Umrechnungsformel N = 17/3 − E/180 ist bundesweit einheitlich (KMK-Beschluss). Was variiert, ist die Ermittlung der Punkte in Block I und Block II: Wie viele Kurse eingebracht werden müssen, welche Leistungskurse oder Prüfungsfächer zählen und wie Sonderleistungen angerechnet werden – das regelt jedes Bundesland selbst. Die Endnote ist daher nicht direkt zwischen Bundesländern vergleichbar.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon