E-Auto Ladekosten-Rechner
Ladekosten berechnen und direkt mit Spritkosten vergleichen
- Aktualisiert
WLTP-Wert laut Hersteller (Praxisverbrauch oft +10–20 %) · Hausstrom ca. 0,28–0,40 €/kWh, Schnelllader öffentlich 0,50–0,79 €/kWh
Ladeverluste und öffentliches LadenVerlust 0 %, öffentlich 0 %
Stammt der Verbrauch vom Bordcomputer, fehlen die Verluste beim Laden – dann einen Zuschlag ansetzen (Annahme 10–15 %). Bei Herstellerangaben meist 0 lassen.
Beispielwert – tragen Sie den Preis Ihres Ladetarifs ein.
Ladekosten
36,00 €
36,00 €500 km mit 18 kWh/100 km kosten Sie 36,00 € Strom.
Ersparnis gegenüber Verbrenner+27,00 €
Verbrenner: 63,00 € bei 7 L/100 km und 1,8 €/L.
So wurde gerechnet
RZ-26 · headon.pro
E-Auto Ladekosten: Was wirklich günstiger ist
Strom vs. Sprit – der ehrliche Vergleich
Die Ladekosten eines Elektroautos hängen von drei Faktoren ab: Stromverbrauch des Fahrzeugs (kWh/100 km, laut WLTP-Norm), Strompreis (€/kWh) und gefahrene Strecke. Die Formel: Ladekosten = Strecke / 100 × kWh/100 km × Strompreis. Bei 500 km, 18 kWh/100 km und 0,40 €/kWh (Hausstrom) ergibt das 36 € – verglichen mit ca. 63 € für einen Benziner mit 7 L/100 km bei 1,80 €/L.
Der Hauptkostentreiber beim E-Auto ist der Ladeort. Zuhause laden (Wallbox oder Schukosteckdose) kostet 0,28–0,40 €/kWh, abhängig vom Haushaltsstromtarif. Öffentliche Normallader kosten 0,35–0,55 €/kWh, Schnelllader bis 0,79 €/kWh. Wer ausschließlich an Schnellladern lädt, zahlt oft mehr als ein vergleichbarer Verbrenner. Wer zu 80–90 % zuhause lädt, erzielt die größte Ersparnis. Ein Haushaltsstromtarif mit E-Auto-Sondertarif (Nachtladung) kann den Preis auf unter 0,25 €/kWh drücken.
Der WLTP-Verbrauch (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) gilt seit 2018 als Zulassungswert für neue Fahrzeuge in der EU und ist realistischer als der ältere NEFZ-Wert. Trotzdem liegen Praxiswerte durch Heizung, Klimaanlage, Autobahntempo und Kälte typischerweise 10–20 % über dem WLTP. Geben Sie daher lieber einen etwas erhöhten Wert ein, um realistische Kosten zu erhalten.
Für eine vollständige Kostenrechnung sollten neben den Energiekosten auch Kfz-Steuer (E-Autos mit Erstzulassung bis Ende 2030 sind ab Erstzulassung 10 Jahre steuerbefreit, längstens bis Ende 2035, § 3d KraftStG), Kfz-Versicherung (oft teurer für E-Autos), Wartungskosten (E-Autos haben weniger Verschleißteile: kein Ölwechsel, weniger Bremsenabrieb durch Rekuperation) und der Wertverlust berücksichtigt werden. Reine Energiekosten sind beim E-Auto in der Regel deutlich günstiger.
Verbrauchswerte und Ladekosten im Überblick
Typische Werte nach Fahrzeugkategorie
- Kleinwagen: 13–16 kWh
- z. B. Fiat 500e, VW ID.3 – sehr sparsam, ideal für Stadt
- Kompaktklasse: 15–19 kWh
- z. B. Tesla Model 3, BMW i4 – ausgewogenes Verhältnis
- SUV: 18–25 kWh
- z. B. VW ID.4, Audi Q4 e-tron – höherer Verbrauch durch Gewicht
- Hausstrom: 0,28–0,40 €/kWh
- Günstigstes Laden; Wallbox oder Sondertarif empfohlen
- Schnelllader: 0,50–0,79 €/kWh
- Bequem unterwegs, aber deutlich teurer als Heimladen
- Nachtladung: < 0,25 €/kWh
- E-Auto-Sondertarife oder Wärmepumpentarife ermöglichen Niedrigpreise
Rechenbeispiele
- Strecke
- 500 km
- Verbrauch E-Auto (WLTP)
- 18 kWh/100 km
- Strompreis
- 0,40 €/kWh
- Ladekosten E-Auto
- 36,00 €
- Verbrenner (7 L, 1,80 €/L)
- 63,00 €
- Ersparnis E-Auto
- 27,00 €
- Strecke
- 300 km
- Verbrauch E-Auto
- 20 kWh/100 km
- Schnellladerpreis
- 0,65 €/kWh
- Ladekosten E-Auto
- 39,00 €
- Verbrenner (6,5 L, 1,80 €/L)
- 35,10 €
Häufige Fragen zum E-Auto Ladekosten-Rechner
Alles zu Ladekosten, Verbrauch und Verbrennervergleich
Wie berechne ich die Ladekosten meines Elektroautos?
Die Formel lautet: Ladekosten = (Strecke in km / 100) × Verbrauch in kWh/100 km × Strompreis in €/kWh. Bei 500 km, 18 kWh/100 km und 0,40 €/kWh ergibt das: 5 × 18 × 0,40 = 36 €. Zuhause laden ist deutlich günstiger als an öffentlichen Schnellladestationen, wo Preise von 0,50–0,79 €/kWh üblich sind.
Ist ein Elektroauto wirklich günstiger als ein Verbrenner?
Bei den reinen Kraftstoffkosten ja: Zuhause geladen (ca. 0,30–0,40 €/kWh) kostet ein E-Auto auf 100 km ca. 5–8 €, ein Verbrenner mit 7 L/100 km bei 1,80 €/L kostet 12,60 €. Das entspricht einer Einsparung von ca. 4–7 € pro 100 km. Auf 15.000 km/Jahr sind das 600–1.050 € weniger Energiekosten. Ausschließliches Laden an teuren Schnellladestationen (0,75 €/kWh) kann den Vorteil jedoch egalisieren.
Welchen Stromverbrauch hat ein durchschnittliches Elektroauto?
Der WLTP-Verbrauch moderner E-Autos liegt zwischen 13 kWh/100 km (Kleinwagen wie Fiat 500e) und 25 kWh/100 km (große SUVs wie Audi Q8 e-tron). Beliebte Modelle: Tesla Model 3 ca. 14–16 kWh, VW ID.4 ca. 17–20 kWh, BMW i4 ca. 16–19 kWh. Im Praxisbetrieb liegt der Verbrauch durch Heizung, Klimaanlage und Fahrstil typisch 10–20 % höher als der WLTP-Wert.
Was kostet das Laden an einer öffentlichen Ladesäule?
Die Preise variieren erheblich. Normallader (AC, 11–22 kW): 0,35–0,55 €/kWh. Schnelllader (DC, 50–150 kW): 0,50–0,69 €/kWh. Ionity und andere Hochleistungslader (bis 350 kW): 0,69–0,79 €/kWh (mit Abo) oder bis 0,99 €/kWh ohne. Manche Anbieter berechnen auch eine Minutengebühr. Wer fast ausschließlich öffentlich lädt, sollte die höheren Kosten in seine Kalkulation einbeziehen.
Lohnt sich eine Wallbox zuhause für das E-Auto?
Ja, in den meisten Fällen. Eine Wallbox (11 kW) kostet inkl. Installation ca. 1.000–2.000 €. Dafür laden Sie sicher und deutlich günstiger als an öffentlichen Stationen. Bei 10.000 km/Jahr zuhause geladen und einem Unterschied von 0,30 €/kWh zwischen Hausstrom und Schnelllader (z. B. 0,35 vs. 0,65 €) und 18 kWh/100 km sparen Sie ca. 18 × 100 × 0,30 = 540 €/Jahr. Die Wallbox amortisiert sich also in 2–4 Jahren.