Rasenflächen-Rechner
Rasenfläche berechnen und die passende Rasensamen-Menge für Neuanlage oder Nachsaat ermitteln
- Aktualisiert
Form der Rasenfläche
Rasentyp
Standard-Rasenmischung für normal genutzte Gärten, robust und pflegeleicht.
Aussaatart
Annahme: Bei der Nachsaat in einen bestehenden Rasen genügt etwa die halbe Saatgutmenge einer Neuanlage.
Saatgutbedarf (Annahme)
1,06kg
1,06Für 48 m² Gebrauchsrasen (Neuanlage) brauchen Sie etwa 1,06 kg Rasensamen – 22 g pro m².
- Rasenfläche
- 48 m²
- Saatgut-Spanne
- 0,96 – 1,2 kg
- Aufwandmenge
- 20 – 25 g/m²
So wurde gerechnet
Das können Sie tun
Packungsangabe hat Vorrang
Die Mengen je Rasentyp sind Annahmen (übliche Spannen), keine Norm. Die genaue Aussaatmenge steht auf der Saatgutpackung. Bei Wind oder Handaussaat lohnt sich eine kleine Reserve.
RZ-26 · headon.pro
Rasenfläche und Aussaatmenge richtig berechnen
Zu wenig Saatgut führt zu lückigem Rasen, zu viel zu übermäßiger Konkurrenz zwischen den Keimlingen
Die Flächenberechnung folgt den bekannten Geometrieformeln: Rechteck = a × b, Kreis = π × r², Dreieck = (g × h) / 2. Unregelmäßig geformte Gärten lassen sich meist in mehrere einfache Teilflächen zerlegen, die getrennt berechnet und anschließend addiert werden.
Aussaatmenge nach RSM-Standard: Für die Neuanlage gilt laut den Regel-Saatgutmischungen (RSM) meist 25–30 g/m², hochwertiges Markensaatgut kommt teils schon mit 20–25 g/m² aus. Feine Zierrasen-Mischungen benötigen mit 15–20 g/m² tendenziell weniger, robuste Sport- und Spielrasen-Mischungen mit Weidelgras-Anteil eher 25–30 g/m².
Nachsaat spart Saatgut: Da in einem bestehenden Rasen bereits Gräser wachsen, genügt für die Nachsaat etwa die Hälfte der Neuanlage-Menge – bei den meisten Rasentypen also 8–17 g/m², je nach Ausgangszustand des Rasens.
Rasentypen im Vergleich
Aussaatmengen je Rasentyp (Neuanlage)
- Zierrasen: 15–20 g/m²
- Feine Mischung, dichtes Bild, wenig belastbar
- Gebrauchsrasen: 20–25 g/m²
- Robuste Standardmischung für normal genutzte Gärten
- Sport-/Spielrasen: 25–30 g/m²
- Strapazierfähige Mischung mit Weidelgras-Anteil
Rechenbeispiele
- Fläche
- 8 m × 6 m = 48 m²
- Aufwandmenge
- 22 g/m² (empfohlen)
- Saatgutbedarf
- ≈ 1,06 kg
- Fläche
- π × 4² ≈ 50,27 m²
- Aufwandmenge
- 10 g/m² (empfohlen)
- Saatgutbedarf
- ≈ 0,50 kg
Häufige Fragen zum Rasenflächen-Rechner
Alles zu Flächenberechnung, Rasentypen und Saatgutmenge
Wie viel Rasensamen brauche ich pro m²?
Für eine Neuanlage sind je nach Rasentyp 15–30 g/m² üblich: Zierrasen (fein) 15–20 g/m², Gebrauchsrasen (Standard) 20–25 g/m², Sport- und Spielrasen 25–30 g/m². Bei der Nachsaat in einen bestehenden Rasen genügt etwa die Hälfte dieser Menge. Die genaue Angabe auf der Saatgutpackung hat immer Vorrang vor diesen Richtwerten.
Wie berechne ich die Fläche meines Rasens?
Bei einer rechteckigen Fläche gilt Länge × Breite. Bei runden Flächen (z.B. um ein Beet herum) verwenden Sie π × Radius². Bei dreieckigen Restflächen gilt (Grundlinie × Höhe) / 2. Unregelmäßige Gärten lassen sich meist in mehrere einfache Teilflächen zerlegen, die separat berechnet und addiert werden.
Was ist der Unterschied zwischen Neuanlage und Nachsaat?
Bei der Neuanlage wird auf offenem Boden ausgesät – hier ist eine höhere Saatgutdichte nötig, damit sich schnell eine geschlossene Grasnarbe bildet. Bei der Nachsaat wird in einen bestehenden, lückigen Rasen gesät. Da schon Gräser vorhanden sind, reicht etwa die halbe Menge der Neuanlage.
Welcher Rasentyp passt zu meinem Garten?
Zierrasen eignet sich für repräsentative Flächen ohne starke Nutzung, ist aber empfindlich. Gebrauchsrasen ist die robuste Standardwahl für normal genutzte Familiengärten. Sport- und Spielrasen mit Weidelgras-Anteil hält starker Beanspruchung durch Kinder, Haustiere oder Ballspiele stand.