Rasenfläche und Aussaatmenge richtig berechnen
Zu wenig Saatgut führt zu lückigem Rasen, zu viel zu übermäßiger Konkurrenz zwischen den Keimlingen
Die Flächenberechnung folgt den bekannten Geometrieformeln: Rechteck = a × b, Kreis = π × r², Dreieck = (g × h) / 2. Unregelmäßig geformte Gärten lassen sich meist in mehrere einfache Teilflächen zerlegen, die getrennt berechnet und anschließend addiert werden.
Aussaatmenge nach RSM-Standard: Für die Neuanlage gilt laut den Regel-Saatgutmischungen (RSM) meist 25–30 g/m², hochwertiges Markensaatgut kommt teils schon mit 20–25 g/m² aus. Feine Zierrasen-Mischungen benötigen mit 15–20 g/m² tendenziell weniger, robuste Sport- und Spielrasen-Mischungen mit Weidelgras-Anteil eher 25–30 g/m².
Nachsaat spart Saatgut: Da in einem bestehenden Rasen bereits Gräser wachsen, genügt für die Nachsaat etwa die Hälfte der Neuanlage-Menge – bei den meisten Rasentypen also 8–17 g/m², je nach Ausgangszustand des Rasens.