Aktuell für 2026Stand: Juli 2026

Dämmung-Rechner U-Wert & R-Wert berechnen.

Dämmstoffdicke und Lambda-Wert eingeben – sofort U-Wert und R-Wert nach GEG 2024 und KfW-Standard

KostenlosKeine AnmeldungDSGVO-konform

Dämmung-Rechner

U-Wert eines Bauteils nach DIN EN ISO 6946 berechnen – Dicke, Lambda und Bauteiltyp eingeben, optional mit Bestandswand.

Bauteil

1 cm40 cm
0,020 W/(m·K)0,050 W/(m·K)

Material-Schnellauswahl

Falls angegeben, wird der Gesamt-U-Wert von Bestand + neuer Dämmung berechnet. Leer lassen, um nur die Dämmschicht zu bewerten.

U-Wert

0,33 W/m²K

Prüfen

R-Wert

2,86 m²K/W

GEG-Anforderung

≤ 0,24 W/m²K

Prüfen

Benötigte Dicke bei λ = 0,035

  • GEG-Sanierung (≤ 0,24)14,0 cm
  • KfW-Förderniveau (≤ 0,20)16,9 cm
  • Passivhaus (≤ 0,15)22,7 cm

Berechnung nach DIN EN ISO 6946 inkl. Wärmeübergangswiderständen (Rsi/Rse je Bauteil). Die GEG-Höchstwerte gelten bei der Änderung von Außenbauteilen an Wohngebäuden (Anlage 7 GEG 2024): Außenwand ≤ 0,24, Dach ≤ 0,24, Flachdach ≤ 0,20, Bauteile gegen unbeheizte Räume ≤ 0,30 W/m²K. Ohne Angabe des Bestandsbauteils wird nur die Dämmschicht bewertet – das reale Bauteil ist dann besser. Für den förmlichen Nachweis ist ein Energieberater zuständig.

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U-Wert und Dämmung: Formeln und GEG-Anforderungen

Von λ und d zum U-Wert – und wie viel Dämmung ausreicht

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist die zentrale Kenngröße für die Wärmedämmqualität eines Bauteils. Er beschreibt, wie viel Wärmenergie pro Sekunde durch 1 m² Fläche bei 1 Kelvin Temperaturunterschied fließt. Die Berechnung nach DIN EN ISO 6946: U = 1 / (Rsi + d/λ + Rse), wobei λ die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs in W/(m·K), d die Dicke in Metern und Rsi/Rse die Wärmeübergangswiderstände sind (Außenwand: 0,13 und 0,04 m²K/W). Für 10 cm Dämmung mit λ = 0,035: R = 0,10/0,035 = 2,86 → U = 1/(0,13 + 2,86 + 0,04) ≈ 0,33 W/(m²·K).

GEG 2024 und Förderstandards: Das Gebäudeenergiegesetz fordert bei der Sanierung (Änderung von Außenbauteilen, Anlage 7 GEG) für Außenwände U ≤ 0,24 W/(m²·K). Im Neubau gibt es keine starren Bauteil-Höchstwerte – dort erfolgt der Nachweis über das Referenzgebäude und den Primärenergiebedarf. Der KfW-Effizienzhaus-Förderstandard verlangt für Außenwände meist U ≤ 0,20 W/(m²·K), Passivhäuser erreichen U ≤ 0,15 W/(m²·K) oder besser. Mit 16–18 cm EPS oder Mineralwolle sind diese Werte gut erreichbar.

Wärmedurchgangswiderstand R: Der R-Wert ist der Kehrwert des U-Werts: R = 1/U. Er ist additiv: Bei mehrschichtigen Bauteilen addieren sich die Einzelwiderstände. Ein vollständiger Bauteilaufbau (z.B. Außenwand) besteht aus: innerem Oberflächenwiderstand (Rsi = 0,13 m²K/W), allen Materialschichten (Putz, Mauerwerk, Dämmung), äußerem Oberflächenwiderstand (Rse = 0,04 m²K/W). Dieser Rechner rechnet Dämmschicht plus Übergangswiderstände; optional lässt sich der U-Wert des Bestandsbauteils einbeziehen (R-Zuschlag 1/U). Für den förmlichen GEG-Nachweis empfiehlt sich ein Energieberater.

Wirtschaftlichkeit der Dämmung: Die Amortisationszeit von Dämmmaßnahmen liegt bei 8–20 Jahren, abhängig von Energiepreis, Ausgangszustand und Dämmdicke. Faustregel: Jede Verdoppelung der Dämmstoffdicke halbiert den U-Wert, spart aber proportional weniger Energie (Grenzertrag sinkt). Deshalb ist die Frage nicht „so viel wie möglich", sondern „was ist die wirtschaftlich optimale Dämmdicke" – das ist meist bei 14–20 cm für Mineralwolle und 12–16 cm für PUR.

Dämmstoffe im Vergleich

Wärmeleitfähigkeit und Einsatzbereiche

EPS (Styropor): 0,030–0,040
Günstig; WDVS-Fassade, Bodenplatten; nicht diffusionsoffen
Mineralwolle: 0,032–0,045
Nicht brennbar; Dach, Wand, Fassade; diffusionsoffen
PUR/PIR: 0,020–0,028
Beste Dämmwirkung/cm; teurer; Flachdach, Fassade
Holzfaser: 0,038–0,050
Ökologisch; Pufferspeicher für Sommerwärme; teurer
Cellulose: 0,040–0,045
Einblasdämmung; Hohlräume, Holzständer; recycelt
Schafwolle: 0,035–0,045
Ökologisch; gute Feuchtigkeitsregulierung; für Innenausbau

Rechenbeispiele

10 cm EPS (λ = 0,035 W/(m·K)) – Referenzwert

10 cm EPS (λ = 0,035 W/(m·K)) – Referenzwert
PositionBetrag
Dämmstoffdicke10 cm = 0,10 m
Lambda (λ)0,035 W/(m·K)
R-Wert (d÷λ)2,857 m²K/W
+ Übergangswiderstände (Außenwand)Rsi 0,13 + Rse 0,04 m²K/W
U-Wert (1÷3,027)0,33 W/(m²·K)

GEG-konform: 18 cm EPS für U ≤ 0,20 W/(m²·K)

GEG-konform: 18 cm EPS für U ≤ 0,20 W/(m²·K)
PositionBetrag
Ziel U-Wert (GEG)≤ 0,20 W/(m²·K)
Lambda EPS (λ)0,032 W/(m·K)
R-Wert (0,18÷0,032)5,625 m²K/W
+ Übergangswiderstände (Außenwand)Rsi 0,13 + Rse 0,04 m²K/W
U-Wert (1÷5,795)0,173 W/(m²·K) ✓

Häufige Fragen zum Dämmung-Rechner

Alles zu U-Wert, R-Wert, Lambda und GEG-Anforderungen

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch 1 m² eines Bauteils bei 1 K Temperaturdifferenz fließt. Einheit: W/(m²·K). Nach DIN EN ISO 6946 gilt U = 1 ÷ (Rsi + d÷λ + Rse) mit den Wärmeübergangswiderständen Rsi/Rse (Außenwand: 0,13/0,04 m²K/W). Für 10 cm Dämmung mit λ = 0,035: R = 2,86 → U ≈ 0,33 W/(m²·K).

Der R-Wert ist der Kehrwert des U-Werts: R = d ÷ λ = 1 ÷ U. Einheit: m²·K/W. Je höher der R-Wert, desto besser die Dämmwirkung. Bei mehrschichtigen Aufbauten addieren sich die R-Werte der einzelnen Schichten. Zum Gesamtwiderstand kommen noch Übergangswiderstände innen (Rsi = 0,13) und außen (Rse = 0,04) hinzu.

Das Gebäudeenergiegesetz 2024 fordert bei der Änderung von Außenbauteilen (Sanierung, Anlage 7): Außenwand ≤ 0,24 W/(m²·K), Steildach und oberste Geschossdecke ≤ 0,24 W/(m²·K), Flachdach ≤ 0,20 W/(m²·K), Bauteile gegen unbeheizte Räume oder Erdreich ≤ 0,30 W/(m²·K), Fenster ≤ 1,3 W/(m²·K) (Dachflächenfenster 1,4). Für Neubauten gilt stattdessen der Referenzgebäude-Nachweis. KfW-Förderstandard: Außenwand meist ≤ 0,20 W/(m²·K). Passivhaus: Bauteile ≤ 0,15 W/(m²·K).

Mit EPS (λ = 0,032 W/(m·K)): d = λ ÷ U = 0,032 ÷ 0,20 = 0,16 m = 16 cm. Mit Mineralwolle (λ = 0,035): d = 0,035 ÷ 0,20 = 17,5 cm. Mit PUR (λ = 0,022): d = 0,022 ÷ 0,20 = 11 cm. PUR/PIR ist die schlankste Lösung, aber teurer. Mineral- und EPS-Wolle sind günstiger, brauchen aber mehr Platz.

Der Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit λ) gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet. Je kleiner λ, desto besser die Dämmwirkung. Typische Werte: EPS/Styropor 0,030–0,040 W/(m·K), Mineralwolle 0,032–0,045 W/(m·K), Holzfaser 0,038–0,050 W/(m·K), PUR/PIR 0,020–0,028 W/(m·K), Cellulose 0,040–0,045 W/(m·K). Der genaue Wert steht auf der Produktverpackung.

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: Juli 2026):

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