Was ist Bruttogehalt?

Das Bruttogehalt ist die Zahl, die in Ihrem Arbeitsvertrag steht – aber nicht das, was auf Ihrem Konto landet. Von 4.000 Euro brutto bleiben in Steuerklasse I 2.606 Euro netto (ohne Kirchensteuer, ohne Kinder, 30 Jahre).

Das Bruttogehalt ist die wichtigste Zahl bei Gehaltsverhandlungen – und gleichzeitig die, die Sie am meisten täuschen kann. Denn zwischen dem, was im Vertrag steht, und dem, was Sie ausgeben können, liegen Steuern und Sozialabgaben. Bei einem Bruttogehalt von 4.000 Euro in Steuerklasse I sind das 34,9 Prozent: Sie sehen 2.606 Euro auf Ihrem Konto, in Steuerklasse III wären es 2.928 Euro (jeweils ohne Kirchensteuer, ohne Kinder, 30 Jahre).

Warum ist das für Sie wichtig? Wenn Sie ein Jobangebot bekommen oder um eine Gehaltserhöhung verhandeln, müssen Sie immer in Netto denken. Eine Gehaltserhöhung von 500 Euro brutto – von 4.000 auf 4.500 Euro in Steuerklasse I – bringt Ihnen 266 Euro mehr netto im Monat. Umgekehrt: Wenn Sie eine bestimmte Summe zum Leben brauchen, müssen Sie entsprechend höher verhandeln. Unser Rechner zeigt Ihnen, welches Brutto Sie für Ihr Wunsch-Netto brauchen.

Praktischer Tipp: Verhandeln Sie brutto, aber denken Sie in netto. Und vergessen Sie nicht: Auch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Boni werden versteuert und verbeitragt – wie viel davon bei Ihrem Gehalt bleibt, rechnet der Weihnachtsgeld-Rechner aus.

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