Personalkosten-Forecast

Planen Sie Ihre Personalkosten für die nächsten 12 Monate - inklusive Lohnerhöhungen und Neueinstellungen

Aktualisiert
Werte geprüft
Grundlage
SV-Beitragssätze 2026
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Szenario

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Keine

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Personalkosten (12 Monate)

610.261 €

610.261 €

In den nächsten 12 Monaten kostet Ihr Personal 610.261 € – im Schnitt 50.855 € im Monat oder 5.086 € je Mitarbeiter, bei bis zu 10 Beschäftigten.

20.000 €40.000 €Okt. 26Jan. 27Apr. 27Juli 27Sept. 27
BruttogehälterArbeitgeberanteileBruttogehälter und Arbeitgeberanteile je Monat. Fahren Sie über die Kurve, um einzelne Monate abzulesen.
Bruttogehälter
490.800 €
Arbeitgeberanteile
+ 119.461 €
Personalkosten (12 Monate)
610.261 €
Ø pro Mitarbeiter/ Monat
5.086 €
Mitarbeiterim Zeitraum
10
Entwicklungüber 12 Monate
+3 %
Prognose FolgejahrBei gleichbleibender Entwicklung (+3 %) · Differenz: +18.308 €
628.569 €

Kostenaufschlüsselung gesamt

  • Bruttogehälter490.800 €80 %
  • Arbeitgeberanteile119.461 €20 %

Hinweise zur Prognose

  • Ab Januar 2027 mit Beitragswerten 2026 gerechnet

    Die Rechengrößen der Sozialversicherung für 2027 (Beitragsbemessungsgrenzen) sind noch nicht verkündet. Sobald die Verordnung erscheint, rechnet der Rechner die Monate ab 2027 damit.

  • 12-Monats-Projektion ab aktuellem Monat

  • Lohnerhöhungen werden im Januar angewandt

  • Arbeitgeberkosten inkl. SV, Umlagen, BG

  • Neueinstellungen gleichmäßig über das Jahr

So wurde gerechnet

Je Monat: Bruttogehälter aller aktiven Beschäftigten plus Arbeitgeberanteile (Sozialversicherung, Umlagen, Berufsgenossenschaft, Stand 2026). Lohnerhöhungen greifen im Januar, Neueinstellungen verteilen sich gleichmäßig.

Berufsgenossenschaft der gewählten Branche: BG-Satz: 0,5%. Die Prognose fürs Folgejahr schreibt die Entwicklung der 12 Monate fort.

RZ-26 · headon.pro

Was ist ein Personalkosten-Forecast?

Ein Personalkosten-Forecast ist eine Prognose der zukünftigen Personalausgaben eines Unternehmens. Er berücksichtigt nicht nur die aktuellen Gehälter, sondern auch geplante Lohnerhöhungen, Neueinstellungen und die vollständigen Arbeitgeberkosten inklusive Sozialversicherung, Umlagen und Berufsgenossenschaftsbeiträge.

Diese Prognose ist ein unverzichtbares Werkzeug für die strategische HR-Planung und ermöglicht Ihnen, fundierte Entscheidungen über Budgetierung, Wachstum und Personalentwicklung zu treffen.

Warum ist Personalplanung wichtig?

Budgetierung und Liquidität
Präzise Planung Ihrer monatlichen Personalausgaben für eine gesunde Liquidität
Strategische Wachstumsplanung
Fundierte Entscheidungen über Neueinstellungen und Expansion
Früherkennung von Kosten
Rechtzeitiges Erkennen von Kostensteigerungen und Handlungsbedarf
Gehaltsverhandlungen
Solide Datenbasis für Gehaltsverhandlungen und Budgetgespräche
Controlling & Reporting
Aussagekräftige Kennzahlen für Management und Stakeholder
Investorenberichte
Professionelle Personalkosten-Prognosen für Finanzierungsrunden

Was wird berechnet?

Berechnungskomponenten im Detail

  1. Bruttogehälter aller MitarbeiterBasis-Gehälter inklusive geplanter Lohnerhöhungen über den Prognosezeitraum
  2. Arbeitgeberanteil SozialversicherungKV (7,3% + hälftiger Zusatzbeitrag, ca. 1,45% Ø), RV (9,3%), AV (1,3%), PV (1,8%, in Sachsen 1,3%)
  3. Umlage U1 - EntgeltfortzahlungKrankheitsumlage für Betriebe bis 30 Mitarbeiter (kassenabhängig, ca. 1,3-3,2%)
  4. Umlage U2 - MutterschutzMutterschaftsumlage für alle Arbeitgeber (kassenindividuell per Satzung, § 7 AAG; verbreiteter Richtwert ca. 0,44%)
  5. Umlage U3 - InsolvenzgeldInsolvenzgeldumlage für alle Arbeitgeber (0,15%)
  6. BerufsgenossenschaftsbeiträgeBranchenabhängige Beiträge zur Unfallversicherung (variiert stark nach Gefährdungsklasse)
  7. Auswirkungen von LohnerhöhungenKumulativer Effekt von Gehaltsanpassungen auf alle Arbeitgeberkosten
  8. Kosten durch NeueinstellungenVollständige Arbeitgeberkosten für neu eingestellte Mitarbeiter ab Eintrittsdatum

Wichtig: Die tatsächlichen Arbeitgeberkosten liegen etwa 20-25% über dem Bruttogehalt. Bei einem Bruttogehalt von 50.000 EUR fallen also ca. 60.000-62.500 EUR Gesamtkosten pro Jahr an.

Szenarien im Überblick

Typische Planungsszenarien

Stabiler Personalbestand
Keine Neueinstellungen, 3% jährliche Lohnerhöhung. Ideal für etablierte Unternehmen in der Konsolidierungsphase mit fokussiertem Team.
Moderates Wachstum
1 Neueinstellung alle 2 Monate, 3-4% Lohnerhöhung. Typisch für organisches Wachstum in KMUs und stabile Expansion.
Starkes Wachstum
2 Neueinstellungen pro Monat, 4-5% Lohnerhöhung. Charakteristisch für Startups, Scale-ups und aggressive Expansionsphasen.
Restrukturierung
Mix aus Abgängen und Neueinstellungen. Relevant bei Umstrukturierungen, Digitalisierung oder Strategiewechsel.

Nutzen Sie den Rechner, um verschiedene Szenarien durchzuspielen und die Kostenauswirkungen unterschiedlicher Wachstumsstrategien zu vergleichen. So können Sie fundierte Entscheidungen über Ihre Personalplanung treffen.

Häufig gestellte Fragen zum Personalkosten-Forecast

Alles Wichtige zur HR-Budgetplanung und Kostenprognose

Was ist ein Personalkosten-Forecast?

Ein Personalkosten-Forecast ist eine Prognose der zukünftigen Personalausgaben eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum, typischerweise 12 Monate. Er berücksichtigt aktuelle Gehälter, geplante Lohnerhöhungen, Neueinstellungen und alle Arbeitgeberkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträge, Umlagen und Berufsgenossenschaftsbeiträge.

Warum ist eine Personalplanung wichtig?

Eine präzise Personalplanung ermöglicht Ihnen eine realistische Budgetierung und Liquiditätsplanung. Sie erkennen frühzeitig Kostensteigerungen, können strategische Wachstumspläne fundiert entwickeln und haben eine solide Grundlage für Gehaltsverhandlungen sowie Controlling und Reporting.

Welche Kosten werden beim Forecast berücksichtigt?

Der Forecast umfasst alle Arbeitgeberkosten: Bruttogehälter aller Mitarbeiter, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung), Umlagen U1, U2 und U3, sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge. Zusätzlich werden Auswirkungen von Lohnerhöhungen und Kosten durch geplante Neueinstellungen eingerechnet.

Wie hoch sind die typischen Arbeitgeberkosten?

Als Faustregel gilt: Die tatsächlichen Arbeitgeberkosten liegen etwa 20-25% über dem Bruttogehalt. Bei einem Bruttogehalt von 50.000 EUR fallen also ca. 60.000-62.500 EUR Gesamtkosten an. Der genaue Prozentsatz hängt von Branche, Berufsgenossenschaft und individuellen Faktoren ab.

Welche Szenarien kann ich mit dem Rechner durchspielen?

Sie können verschiedene Wachstumsszenarien simulieren: stabiler Personalbestand mit nur Lohnerhöhungen, moderates Wachstum mit gelegentlichen Neueinstellungen, oder starkes Wachstum mit mehreren Neueinstellungen pro Monat. So können Sie die Kostenauswirkungen unterschiedlicher Expansionsstrategien vergleichen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen:

Rechtsgrundlagen dieses Rechners

Zuletzt gegen die amtliche Quelle geprüft am 11. Oktober 2026