Homeoffice Rechner 2026

Lohnt sich Homeoffice? Kosten & Ersparnisse berechnen – 6 €/Tag Pauschale, Pendlerersparnis, für Arbeitnehmer & Arbeitgeber

Aktualisiert
Werte geprüft
Grundlage
§ 4 Abs. 5 Nr. 6b/6c EStG
Rechnet in Ihrem Browser – Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nur auf Ihren Wunsch auf diesem Gerät gemerkt

Ansicht

Home-Office Tage pro Woche

km
Ihre Home-Office-KostenKosten 80,00 €/Monat · Grenzsteuersatz 31 %
€
%

Aus Ihrem Brutto berechnet (Steuerklasse I, Tarif 2026, mit Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer). Eigenen Satz eintippen, um ihn zu überschreiben.

€/Monat
€/Monat
€/Monat
€/Jahr
€/Monat

Ihr Vorteil durch Home-Office

pro Jahr

+1.669,88 €

+1.669,88 €

Mit 92 Home-Office-Tagen im Jahr haben Sie unterm Strich 1.669,88 € mehr.

Home-Office-Anteil

  • Büro138 Tage60 %
  • Home-Office92 Tage40 %
Fahrtkosten-Ersparnis
+ 1.380,00 €
AG-Zuschuss
+ 600,00 €
Steuerersparnis
+ 661,88 €
Internet-Kosten
− 192,00 €
Strom-Mehrkosten
− 300,00 €
Heizung-Mehrkosten
− 180,00 €
Arbeitsmittel
− 300,00 €
Netto-Effekt
+1.669,88 €

RZ-26 · headon.pro

Szenarien-Vergleich

Ihr Netto-Effekt pro Jahr, je nachdem wie oft Sie zu Hause arbeiten.

  • Vollzeit Büro0 Tage/Jahr+668,61 €
  • 2 Tage/Woche92 Tage/Jahr+1.669,88 €
  • Vollzeit Home-Office210 Tage/Jahr+3.067,24 €

Das können Sie tun

  • Zeitersparnis durch weniger Pendeln: 115 Stunden/Jahr

    Das entspricht etwa 14 Arbeitstagen

  • Steuerlich absetzbar: 552,00 € Home-Office-Pauschale

    Die Pauschale mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen. Die daraus folgende Steuerersparnis ist oben eingerechnet.

So wurde gerechnet

Rechtliche Grundlage 2026:

  • Home-Office-Pauschale: 6 EUR/Tag, max. 1.260 EUR/Jahr
  • Arbeitszimmer: Voller Abzug bei ausschließlicher beruflicher Nutzung
  • Pendlerpauschale: 0,38 EUR/km (ab dem ersten km)

Bürokosten-Ersparnis bei Desk-Sharing:

  • Anteilige Miete & Nebenkosten
  • Reinigung, Strom, Heizung
  • Pausenbereiche, Meetingräume
  • Bei 2 Tagen Home-Office: 40% Einsparungspotenzial

Home-Office: Kosten und Ersparnisse 2026

Finanzielle Auswirkungen von Remote Work verstehen

Die Arbeit im Home-Office ist seit der Pandemie für viele Arbeitnehmer zur Normalität geworden. Doch lohnt sich Remote Work auch finanziell? Unser Rechner zeigt Ihnen die tatsächlichen Kosten und Ersparnisse - sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgeber-Perspektive.

Während Arbeitnehmer durch wegfallende Pendelkosten und die Home-Office-Pauschale profitieren können, sparen Arbeitgeber vor allem bei Büroflächen und Nebenkosten. Gleichzeitig entstehen neue Kosten wie höhere Energiekosten zu Hause oder IT-Ausstattung.

Home-Office-Pauschale 2026

6 Euro pro Tag
Pauschale für jeden Tag, an dem Sie überwiegend zu Hause arbeiten und keine erste Tätigkeitsstätte aufsuchen - ohne Nachweis einzelner Kosten
Max. 1.260 Euro pro Jahr
Obergrenze bei 210 Tagen - auch bei mehr Home-Office-Tagen im Jahr
Kein separates Zimmer nötig
Die Pauschale gilt auch, wenn Sie am Küchentisch oder im Wohnzimmer arbeiten
Werbungskosten
Wird automatisch von der Steuerlast abgezogen - zusammen mit anderen Werbungskosten über 1.230 Euro

Separates Arbeitszimmer

Alternative zur Pauschale bei eigenem Arbeitszimmer: Bildet ein abgetrennter, nahezu ausschließlich beruflich genutzter Raum (kein Durchgangszimmer) den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit, können stattdessen die anteiligen Kosten (Miete, Nebenkosten, Strom) als Werbungskosten abgesetzt werden (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG).

Rechenbeispiel: Bei 100 m² Wohnfläche, einem 15 m² Arbeitszimmer und 1.200 Euro Warmmiete können Sie 180 Euro/Monat (15%) = 2.160 Euro/Jahr absetzen - deutlich mehr als die Pauschale von 1.260 Euro.

Wichtig: Das Arbeitszimmer muss nahezu ausschließlich beruflich genutzt werden. Eine private Nutzung von mehr als 10% kann die Anerkennung gefährden.

Vorteile für Arbeitnehmer

  1. Steuerliche AbsetzbarkeitHome-Office-Pauschale (6€/Tag) oder anteilige Arbeitszimmerkosten als Werbungskosten geltend machen
  2. Ersparnis bei FahrtkostenBei 40 km einfachem Arbeitsweg sparen Sie täglich ca. 15-25 Euro an Sprit, Verschleiß oder ÖPNV-Kosten
  3. ZeitersparnisDurchschnittlich 1-2 Stunden Pendelzeit pro Tag - das sind bis zu 500 Stunden pro Jahr mehr Freizeit
  4. Bessere Work-Life-BalanceFlexiblere Arbeitszeiten, mehr Zeit für Familie und Hobbys, weniger Stress durch Pendeln
  5. Home-Office-ZuschussViele Arbeitgeber zahlen freiwillig 50-100 Euro monatlich zur Abgeltung von Strom- und Heizkosten

Vorteile für Arbeitgeber

  1. Einsparung bei BüroflächenDurch Desk-Sharing-Modelle können Sie die benötigte Bürofläche um 30-50% reduzieren - bei Mieten von 15-25€/m²/Monat erhebliche Einsparungen
  2. Geringere NebenkostenWeniger Strom, Heizung, Reinigung, Verbrauchsmaterialien - typische Einsparung: 2.000-5.000 Euro pro Mitarbeiter/Jahr
  3. Höhere MitarbeiterzufriedenheitStudien zeigen: 80% der Arbeitnehmer wünschen sich flexible Home-Office-Regelungen - das steigert Motivation und reduziert Fluktuation
  4. Größerer BewerberkreisOrtsunabhängige Rekrutierung ermöglicht Zugriff auf Talente im gesamten Bundesgebiet, nicht nur in Ballungsräumen
  5. Weniger KrankheitstageHome-Office reduziert Ansteckungsrisiken im Büro und ermöglicht produktives Arbeiten bei leichten Erkältungen

Was kostet Home-Office?

Typische Kosten für Arbeitnehmer: Die größten Kostenfaktoren sind höhere Strom- und Heizungskosten (ca. 20-50 Euro/Monat) sowie die Anschaffung ergonomischer Arbeitsmittel wie Schreibtisch, Bürostuhl und zweiter Monitor (einmalig 500-1.500 Euro).

Was können Arbeitgeber übernehmen? Viele Unternehmen stellen IT-Ausstattung (Laptop, Monitor, Headset), zahlen monatliche Home-Office-Zuschüsse oder übernehmen die Kosten für ergonomische Möbel.

Kostenfaktoren im Überblick

Energiekosten
Zusätzliche Heizung und Strom: ca. 20-50 Euro/Monat je nach Wohnfläche und Nutzung
Ergonomische Ausstattung
Schreibtisch, Bürostuhl, Monitor, Tastatur: einmalig 500-1.500 Euro
IT & Kommunikation
Höherwertiger Internetanschluss, VPN-Software: ca. 10-30 Euro/Monat zusätzlich
Verpflegung
Kaffee, Snacks, Mittagessen zu Hause statt Kantine: variabel, oft sogar günstiger

Häufig gestellte Fragen zu Home-Office und Remote Work

Alles Wichtige zu Kosten, Steuern und Ersparnissen

Wie hoch ist die Homeoffice-Pauschale 2026?

Die Homeoffice-Pauschale beträgt 6 Euro pro Arbeitstag, an dem Sie überwiegend zu Hause arbeiten und keine erste Tätigkeitsstätte aufsuchen (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6c EStG). Maximal können 210 Tage pro Jahr abgesetzt werden, was einer maximalen Pauschale von 1.260 Euro entspricht. Die Pauschale gilt als Werbungskosten und mindert – sofern die Gesamtwerbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro liegen – direkt die Steuerlast.

Kann ich die Homeoffice-Pauschale ohne separates Arbeitszimmer nutzen?

Ja. Die Homeoffice-Pauschale von 6 Euro/Tag gilt auch ohne abgetrenntes Arbeitszimmer, z. B. am Küchentisch oder im Wohnzimmer. Voraussetzung: Sie müssen an diesem Tag überwiegend von zu Hause aus gearbeitet und keine erste Tätigkeitsstätte aufgesucht haben.

Was ist steuerlich günstiger: Homeoffice-Pauschale oder Arbeitszimmer?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Bei 15 m² Arbeitszimmer und 1.200 EUR Warmmiete für 100 m² Wohnfläche können Sie 180 EUR/Monat = 2.160 EUR/Jahr absetzen – mehr als die maximale Pauschale von 1.260 EUR. Voraussetzung: Das Zimmer wird nahezu ausschließlich beruflich genutzt und bildet den Mittelpunkt Ihrer gesamten beruflichen Tätigkeit (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG).

Remote Work Kostenvorteil berechnen – was fließt ein?

Für Arbeitnehmer: Homeoffice-Pauschale, gesparte Pendlerkosten (Benzin, Verschleiß, ÖPNV), weniger Verpflegungskosten sowie eventuelle Mehrkosten (Strom, Heizung ca. 20–50 EUR/Monat). Für Arbeitgeber: Einsparung bei Bürofläche (15–25 EUR/m²/Monat), Nebenkosten und Reinigung. Unser Rechner berücksichtigt alle diese Faktoren.

Muss der Arbeitgeber einen Homeoffice-Zuschuss zahlen?

Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung. Viele Unternehmen zahlen jedoch freiwillig 50–100 EUR monatlich zur Abgeltung von Strom- und Heizkosten. Diese Zahlung ist unter bestimmten Bedingungen als Auslagenersatz oder Sachbezug steuerfrei möglich.

Wie berechne ich meine Pendlerersparnis durch Homeoffice?

Faustformel: Einfacher Arbeitsweg (km) × 2 × Kraftstoffkosten je km (ca. 0,15–0,25 EUR inkl. Verschleiß) × Homeoffice-Tage. Bei 30 km einfachem Weg und 100 Homeoffice-Tagen im Jahr sind das rund 900–1.500 EUR gesparte Fahrtkosten. Hinzu kommt die eingesparte Zeit (durchschnittlich 45 Min./Tag).

Wie viele Homeoffice-Tage sind in Deutschland üblich?

Laut ifo-Institut 2025 arbeiten Bürobeschäftigte in Deutschland durchschnittlich 1,6 Tage pro Woche im Homeoffice, also rund 80 Tage pro Jahr. In IT-Berufen sind es oft 3–4 Tage pro Woche. Die Home-Office-Pauschale ist auf 210 Tage/Jahr begrenzt.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen:

Rechtsgrundlagen dieses Rechners

Zuletzt gegen die amtliche Quelle geprüft am 13. Oktober 2026

Passende Ratgeber