Aktuell für 2026Stand: Juli 2026

Raumvolumen-Rechner m³ einfach berechnen.

Länge, Breite und Höhe eingeben – sofort das Raumvolumen für Lüftung, Heizung und Klimatechnik

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Raumvolumen-Rechner

Raumvolumen in m³ berechnen – für Lüftung, Heizung, Klimatechnik und Schallschutz.

Raummaße eingeben

m
0,5 m15 m
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0,5 m15 m
m
2 m6 m

Raumvolumen

50,00 m³

Grundfläche: 20,00 m²

Länge4,00 m
× Breite5,00 m
× Höhe2,50 m
= Volumen50,00 m³

Tipp: Die empfohlene Luftwechselrate liegt im Wohnbereich bei 0,5–1,0/h. Für Lüftungsanlagen: Luftvolumenstrom = Raumvolumen × Luftwechselrate.

Raumvolumen berechnen: Anwendungen und Formeln

Von der Lüftungsplanung bis zur Heizlastschätzung

Das Raumvolumen in m³ ist Grundlage vieler haustechnischer Berechnungen. Die einfache Formel V = L × B × H liefert bei rechteckigen Räumen sofort das Ergebnis. Ein Wohnzimmer mit 4 m Länge, 5 m Breite und 2,5 m Höhe fasst 50 m³ Luft – bei einer Luftwechselrate von 0,5/h müssen 25 m³/h frische Luft zugeführt werden, um Raumluftqualität nach DIN 1946 zu gewährleisten.

Lüftungsplanung nach DIN 1946-6: Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) ist seit der EnEV 2009 in gut gedämmten Gebäuden Pflicht, weil die luftdichte Gebäudehülle natürliche Infiltration verhindert. Der Volumenstrom richtet sich nach der Nutzung: Schlafzimmer 0,3/h, Wohnräume 0,5/h, Küche 1,5/h, Bad 2/h. Eine typische Wohnung mit 80 m² und 240 m³ Volumen benötigt eine Anlage mit mindestens 100–120 m³/h Luftleistung.

Klimaanlage dimensionieren: Als Faustregel gilt 30–50 W Kühlleistung pro m³ Rauminhalt, je nach Sonneneinstrahlung, Dämmung und Personenzahl. Ein südorientiertes Büro mit 50 m³ Volumen benötigt grob 1.500–2.500 W Kühlleistung. Präzisere Berechnung erfolgt über die Raumlast nach VDI 2078, die Fensterflächen, U-Werte und innere Lasten berücksichtigt.

Schallschutz und Nachhall: In der Raumakustik bestimmt das Volumen zusammen mit den Absorptionsflächen die Nachhallzeit (Sabine-Formel: T = 0,163 × V ÷ A). Große Räume klingen natürlicher, weil die Erstreflexionen mehr Weg zurücklegen. Bei Musikräumen und Tonstudios ist das Raumvolumen eine kritische Planungsgröße: Mindestens 30 m³ pro Musiker für akustisch ausgewogene Verhältnisse.

Typische Raumvolumina und Luftwechselraten

Raumtypen und Lüftungsanforderungen

Schlafzimmer: 0,3/h
Hygienischer Mindestluftwechsel; ca. 12–18 m³/h pro Schlafstufe
Wohnzimmer: 0,5/h
Standard nach DIN 1946-6; bei 50 m³ = 25 m³/h Zuluft
Küche: 1,5–2,5/h
Erhöhter Luftwechsel wegen Kochdünste und Feuchtigkeit
Büro: 3–6/h
Für Konzentrationsfähigkeit; CO₂ unter 1.000 ppm halten
Nassräume: 2–3/h
Bad/WC: Feuchtigkeitsabführung; mindestens 25 m³/h je Dusche
Fitnessstudio: 6–10/h
Hoher Sauerstoffbedarf; ca. 50 m³/h pro Person bei Ausdauersport

Rechenbeispiele

Wohnzimmer: 4 × 5 × 2,5 m

Wohnzimmer: 4 × 5 × 2,5 m
PositionBetrag
Länge4,00 m
× Breite5,00 m
× Höhe2,50 m
= Raumvolumen50,00 m³

Luftvolumenstrom bei 0,5/h Luftwechselrate

Luftvolumenstrom bei 0,5/h Luftwechselrate
PositionBetrag
Raumvolumen50,00 m³
× Luftwechselrate0,5/h
= Volumenstrom25,0 m³/h

Häufige Fragen zum Raumvolumen-Rechner

Alles zu m³, Luftwechsel und Lüftungsplanung

Raumvolumen (m³) = Länge (m) × Breite (m) × Höhe (m). Ein Raum mit 4 m Länge, 5 m Breite und 2,5 m Höhe hat ein Volumen von 4 × 5 × 2,5 = 50 m³. Bei unregelmäßigen Räumen (L-Form, Dachschrägflächen) teilt man den Raum in regelmäßige Teilvolumina auf und addiert.

Das Raumvolumen wird benötigt für: Lüftungsanlagen (Luftvolumenstrom = Volumen × Luftwechselrate), Klimatechnik (Kühlleistung), Heizung (vereinfachte Heizlastschätzung: ca. 50 W/m³ für gut gedämmte Räume), Schallschutz (Nachhallzeit nach Sabine-Formel), CO₂-Monitoring (ppm-Konzentration bei bekannter Personenzahl) und Gaswarnmelder-Dimensionierung.

Die Luftwechselrate (n in 1/h) gibt an, wie oft das gesamte Raumvolumen pro Stunde ausgetauscht wird. Anforderungen nach DIN 1946-6: Wohnräume 0,3–0,5/h (hygienischer Mindestluftwechsel), Küche/Bad 1,5–2,5/h, Büros 3–6/h, Labore 6–10/h. Luftvolumenstrom (m³/h) = Raumvolumen × Luftwechselrate.

Luftvolumenstrom (m³/h) = Raumvolumen (m³) × gewünschte Luftwechselrate (1/h). Für ein 50-m³-Wohnzimmer mit 0,5/h: 50 × 0,5 = 25 m³/h Zuluft. Die Lüftungsanlage muss mindestens diesen Volumenstrom liefern. Zur Kontrolle: Ein Mensch produziert ca. 15–18 m³/h CO₂-Belastung; bei 4 Personen im Raum sollten mindestens 60–70 m³/h frische Luft nachströmen.

In deutschen Wohngebäuden variiert die lichte Raumhöhe je nach Baujahr: Neubau (ab 1985): 2,40–2,50 m. Altbau (1950–1985): 2,50–2,70 m. Gründerzeit/Vorkrieg: 2,70–3,20 m. Für die Raumvolumenberechnung ist die lichte Höhe maßgeblich (Oberkante Boden bis Unterkante Decke), nicht die Geschosshöhe.

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: Juli 2026):

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