Raumvolumen-Rechner

Länge, Breite und Höhe eingeben – sofort das Raumvolumen für Lüftung, Heizung und Klimatechnik

Aktualisiert
Rechnet in Ihrem Browser – Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nur auf Ihren Wunsch auf diesem Gerät gemerkt
m
m
m

Raumvolumen

50m³

50

Ein Raum mit 4 × 5 m Grundfläche (20 m²) und 2,5 m Höhe hat 50 m³ Volumen.

4 m2,5 m5 m
Grundfläche
20 m²
So wurde gerechnet
V = 4 m × 5 m × 2,5 m = 50 m³

Das können Sie tun

  • Luftwechsel planen

    Empfohlen sind im Wohnbereich 0,5–1,0 Luftwechsel pro Stunde. Für Lüftungsanlagen gilt: Luftvolumenstrom = Raumvolumen × Luftwechselrate.

RZ-26 · headon.pro

Raumvolumen berechnen: Anwendungen und Formeln

Von der Lüftungsplanung bis zur Heizlastschätzung

Das Raumvolumen in m³ ist Grundlage vieler haustechnischer Berechnungen. Die einfache Formel V = L × B × H liefert bei rechteckigen Räumen sofort das Ergebnis. Ein Wohnzimmer mit 4 m Länge, 5 m Breite und 2,5 m Höhe fasst 50 m³ Luft – bei einer Luftwechselrate von 0,5/h müssen 25 m³/h frische Luft zugeführt werden, um Raumluftqualität nach DIN 1946 zu gewährleisten.

Lüftungsplanung nach DIN 1946-6: Neubauten müssen luftdicht ausgeführt werden, gleichzeitig muss der hygienische Mindestluftwechsel sichergestellt sein (früher EnEV, heute § 13 GModG – Gebäudemodernisierungsgesetz, bis Juli 2026: GEG). Weil die dichte Gebäudehülle natürliche Infiltration verhindert, wird dafür in der Praxis ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erstellt – häufig mit kontrollierter Wohnraumlüftung (KWL). Der Volumenstrom richtet sich nach der Nutzung: Schlafzimmer 0,3/h, Wohnräume 0,5/h, Küche 1,5/h, Bad 2/h. Eine typische Wohnung mit 80 m² und 240 m³ Volumen benötigt eine Anlage mit mindestens 100–120 m³/h Luftleistung.

Klimaanlage dimensionieren: Als Faustregel gilt 30–50 W Kühlleistung pro m³ Rauminhalt, je nach Sonneneinstrahlung, Dämmung und Personenzahl. Ein südorientiertes Büro mit 50 m³ Volumen benötigt grob 1.500–2.500 W Kühlleistung. Präzisere Berechnung erfolgt über die Raumlast nach VDI 2078, die Fensterflächen, U-Werte und innere Lasten berücksichtigt.

Schallschutz und Nachhall: In der Raumakustik bestimmt das Volumen zusammen mit den Absorptionsflächen die Nachhallzeit (Sabine-Formel: T = 0,163 × V ÷ A). Große Räume klingen natürlicher, weil die Erstreflexionen mehr Weg zurücklegen. Bei Musikräumen und Tonstudios ist das Raumvolumen eine kritische Planungsgröße: Mindestens 30 m³ pro Musiker für akustisch ausgewogene Verhältnisse.

Typische Raumvolumina und Luftwechselraten

Raumtypen und Lüftungsanforderungen

Schlafzimmer: 0,3/h
Hygienischer Mindestluftwechsel; ca. 12–18 m³/h pro Schlafstufe
Wohnzimmer: 0,5/h
Standard nach DIN 1946-6; bei 50 m³ = 25 m³/h Zuluft
Küche: 1,5–2,5/h
Erhöhter Luftwechsel wegen Kochdünste und Feuchtigkeit
Büro: 3–6/h
Für Konzentrationsfähigkeit; CO₂ unter 1.000 ppm halten
Nassräume: 2–3/h
Bad/WC: Feuchtigkeitsabführung; mindestens 25 m³/h je Dusche
Fitnessstudio: 6–10/h
Hoher Sauerstoffbedarf; ca. 50 m³/h pro Person bei Ausdauersport

Rechenbeispiele

Wohnzimmer: 4 × 5 × 2,5 m
Länge
4,00 m
× Breite
5,00 m
× Höhe
2,50 m
= Raumvolumen
50,00 m³
Luftvolumenstrom bei 0,5/h Luftwechselrate
Raumvolumen
50,00 m³
× Luftwechselrate
0,5/h
= Volumenstrom
25,0 m³/h

Häufige Fragen zum Raumvolumen-Rechner

Alles zu m³, Luftwechsel und Lüftungsplanung

Wie berechne ich das Raumvolumen?

Raumvolumen (m³) = Länge (m) × Breite (m) × Höhe (m). Ein Raum mit 4 m Länge, 5 m Breite und 2,5 m Höhe hat ein Volumen von 4 × 5 × 2,5 = 50 m³. Bei unregelmäßigen Räumen (L-Form, Dachschrägflächen) teilt man den Raum in regelmäßige Teilvolumina auf und addiert.

Wozu brauche ich das Raumvolumen?

Das Raumvolumen wird benötigt für: Lüftungsanlagen (Luftvolumenstrom = Volumen × Luftwechselrate), Klimatechnik (Kühlleistung), Heizung (vereinfachte Heizlastschätzung: ca. 50 W/m³ für gut gedämmte Räume), Schallschutz (Nachhallzeit nach Sabine-Formel), CO₂-Monitoring (ppm-Konzentration bei bekannter Personenzahl) und Gaswarnmelder-Dimensionierung.

Was ist die Luftwechselrate?

Die Luftwechselrate (n in 1/h) gibt an, wie oft das gesamte Raumvolumen pro Stunde ausgetauscht wird. Anforderungen nach DIN 1946-6: Wohnräume 0,3–0,5/h (hygienischer Mindestluftwechsel), Küche/Bad 1,5–2,5/h, Büros 3–6/h, Labore 6–10/h. Luftvolumenstrom (m³/h) = Raumvolumen × Luftwechselrate.

Wie berechne ich den Luftwechsel für ein Zimmer?

Luftvolumenstrom (m³/h) = Raumvolumen (m³) × gewünschte Luftwechselrate (1/h). Für ein 50-m³-Wohnzimmer mit 0,5/h: 50 × 0,5 = 25 m³/h Zuluft. Die Lüftungsanlage muss mindestens diesen Volumenstrom liefern. Zur Kontrolle: Pro Person sollten mindestens ca. 15–18 m³/h Frischluft nachströmen; bei 4 Personen im Raum also mindestens 60–70 m³/h.

Wie hoch ist die typische Raumhöhe in Wohnungen?

In deutschen Wohngebäuden variiert die lichte Raumhöhe je nach Baujahr: Neubau (ab 1985): 2,40–2,50 m. Altbau (1950–1985): 2,50–2,70 m. Gründerzeit/Vorkrieg: 2,70–3,20 m. Für die Raumvolumenberechnung ist die lichte Höhe maßgeblich (Oberkante Boden bis Unterkante Decke), nicht die Geschosshöhe.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon

Passende Ratgeber