Der 90-Minuten-Schlafzyklus erklärt
Warum der Aufwachzeitpunkt wichtiger sein kann als die reine Schlafdauer
Schlaf verläuft nicht gleichmäßig, sondern in wiederkehrenden Schlafzyklen aus Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf (Traumschlaf). Ein vollständiger Zyklus dauert im Schnitt rund 90 Minuten. Wer am Ende eines Zyklus aufwacht – wenn der Schlaf gerade wieder leichter wird –, empfindet das Aufwachen meist als deutlich erholsamer als mitten in einer Tiefschlafphase.
Der Schlafrechner rechnet deshalb in ganzen 90-Minuten-Zyklen statt in beliebigen Stunden: Er schlägt dir Ein- oder Aufwachzeiten vor, die jeweils am Ende eines vollständigen Zyklus liegen – ergänzt um eine Einschlafzeit von rund 15 Minuten, die die meisten Menschen zwischen Zubettgehen und tatsächlichem Einschlafen benötigen.
Die vier Schlafstadien in einem Zyklus
- Einschlafphase (N1): Kurzer Übergang vom Wachsein in den Schlaf, leicht störbar
- Leichter Schlaf (N2): Herzschlag und Atmung verlangsamen sich, Körpertemperatur sinkt
- Tiefschlaf (N3): Körperliche Erholung, am schwersten aus dieser Phase aufzuwachen
- REM-Schlaf: Traumschlaf, wichtig für Gedächtnis und Verarbeitung des Erlebten