Beschleunigungs-Rechner

Geschwindigkeitsänderung und Zeit eingeben – Beschleunigung in m/s² und g

Aktualisiert
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Beschleunigung

5,56m/s²

5,56

Von 0 auf 100 km/h in 5 s sind 5,56 m/s² – das 0,57-Fache der Erdbeschleunigung.

Strecke während der Beschleunigung

In gErdbeschleunigung g = 9,80665 m/s²
0,57 g
Zurückgelegte Strecke
69,4 m
So wurde gerechnet
a = Δv ÷ t = (100 − 0) ÷ 3,6 ÷ 5 = 5,56 m/s²
s = v₀ · t + ½ · a · t² = 69,44 m
a ÷ g = 5,5556 ÷ 9,80665 = 0,57 g

Gleichmäßige Beschleunigung angenommen. Geschwindigkeiten werden durch 3,6 geteilt (km/h → m/s).

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Fahrzeugbeschleunigung: Formel und Praxis

So berechnen Sie die Beschleunigung aus Fahrdaten

Die Beschleunigung eines Fahrzeugs gibt an, wie schnell sich die Geschwindigkeit ändert. Die Formel lautet: a = Δv / t, wobei Δv die Geschwindigkeitsänderung in m/s und t die Zeit in Sekunden ist. Da Autoangaben meist in km/h erfolgen, gilt die Umrechnung: v [m/s] = v [km/h] ÷ 3,6.

Das bekannteste Beispiel ist der Sprint von 0 auf 100 km/h. Bei 5 Sekunden ergibt sich: Δv = 100/3,6 = 27,78 m/s; a = 27,78/5 = 5,56 m/s² = 0,57 g. Zum Vergleich: Die Erdbeschleunigung beträgt 9,81 m/s² (1 g). Sportliche Serienfahrzeuge erreichen Werte um 0,5–0,7 g, was einem 0-100-Sprint von etwa 4–6 Sekunden entspricht.

Neben der Beschleunigung berechnet unser Rechner auch die zurückgelegte Strecke während des Beschleunigungsvorgangs. Diese ergibt sich aus s = 0,5 × a × t² (für Starts aus dem Stand). Bei 100 km/h in 5 Sekunden legt das Fahrzeug dabei knapp 70 Meter zurück – ein wichtiger Wert für Sicherheitsabstände beim Einscheren auf der Autobahn oder beim Überholen.

Beispielrechnungen: 0–100 km/h

Sportwagen: 0–100 km/h in 3,5 s
Δv
27,78 m/s
Zeit
3,5 s
Beschleunigung
7,94 m/s²
In g
0,81 g
Strecke
48,6 m
Normales PKW: 0–100 km/h in 5 s
Δv
27,78 m/s
Zeit
5 s
Beschleunigung
5,56 m/s²
In g
0,57 g
Strecke
69,44 m

Häufige Fragen zur Fahrzeugbeschleunigung

Formel, Einheiten und Praxisbezug erklärt

Wie berechnet man die Beschleunigung eines Fahrzeugs?

Die Beschleunigung ergibt sich aus der Geschwindigkeitsänderung geteilt durch die benötigte Zeit: a = Δv / t. Da Geschwindigkeiten im Straßenverkehr meist in km/h angegeben werden, muss man zuerst in m/s umrechnen: km/h ÷ 3,6 = m/s. Beispiel: 0 auf 100 km/h in 5 Sekunden: Δv = 100/3,6 = 27,78 m/s; a = 27,78/5 = 5,56 m/s².

Was bedeutet g bei der Beschleunigung?

Das g ist die Erdbeschleunigung und beträgt 9,80665 m/s². Es dient als Vergleichsgröße. Ein Fahrzeug mit 5,56 m/s² Beschleunigung erreicht 5,56 / 9,80665 = 0,57 g. Die meisten Serienfahrzeuge liegen beim Sprint von 0 auf 100 km/h zwischen 0,24 g (gemütliches Auto, ~12 s) und 0,7 g (Sportwagen, ~4 s). Formel-1-Fahrzeuge erreichen über 1,5 g beim Beschleunigen, Bremsmanöver sogar über 5 g.

Was ist der Unterschied zwischen Beschleunigung und Leistung?

Leistung (kW oder PS) und Beschleunigung hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Die tatsächliche Beschleunigung eines Fahrzeugs hängt neben der Motorleistung von der Fahrzeugmasse, dem Getriebe, dem Luftwiderstand und dem Reifengrip ab. Leichtere Fahrzeuge beschleunigen bei gleicher Motorleistung schneller. Deshalb kann ein 150-PS-Sportwagen mit 1.000 kg schneller beschleunigen als ein 200-PS-SUV mit 2.000 kg.

Wie weit fährt ein Fahrzeug beim Beschleunigen?

Die zurückgelegte Strecke beim Beschleunigen aus dem Stand ergibt sich aus der Kinematik: s = 0,5 × a × t². Bei 0 auf 100 km/h in 5 Sekunden (a = 5,56 m/s²) ergibt das: s = 0,5 × 5,556 × 25 ≈ 69,4 m. Das entspricht etwa zwei Dritteln der Länge eines Fußballfelds (105 m). Unser Rechner gibt diese Strecke automatisch mit aus.

Warum ist die Beschleunigung für die Fahrsicherheit relevant?

Beim Überholen, Einscheren auf die Autobahn oder in Notsituationen ist die verfügbare Beschleunigung entscheidend. Ein Fahrzeug, das in 5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, benötigt beim Einscheren auf eine 130-km/h-Autobahn etwa 7–8 Sekunden bis zur Einscheergeschwindigkeit – und legt dabei rund 120–150 m zurück. Das zeigt, wie wichtig eine ausreichende Auffahrtslänge ist. Unser Rechner hilft, diese Werte für konkrete Szenarien zu ermitteln.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon