Aktuell für 2026·Stand: August 2026

Kaufnebenkosten-Rechner alle Kosten berechnen.

Berechne alle Nebenkosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.

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Immobiliendaten

50.000 2.000.000 €

Maklerkosten

Wurde ein Immobilienmakler eingeschaltet?

Falls ja: Käufer zahlt die volle Provision. Falls nein: Provision wird geteilt.

Grundschuld (Finanzierung)

Bei fremdfinanziertem Kauf verlangt die Bank meist die Eintragung einer Grundschuld.

Kaufnebenkosten 2026

  • Grunderwerbsteuer: 3,5% (Bayern) bis 6,5% (Brandenburg, NRW, etc.)
  • Notarkosten: ca. 0,6% - 0,8% (GNotKG-Gebührentabelle B, inkl. 19% USt)
  • Grundbuchkosten: ca. 0,25% - 0,35% (keine USt)
  • Maklercourtage: ca. 3% - 7% (je nach Bundesland und Vereinbarung)

Eigenkapital-Tipp

Banken empfehlen mindestens 20% Eigenkapital plus die gesamten Kaufnebenkosten. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sollten Sie mindestens 98.254 € Eigenkapital mitbringen.

Gesamt-Nebenkosten

28.253,65 €

8,1 % des Kaufpreises · Gesamtkosten: 378.253,65 €

Kaufpreis350.000,00 €

Nebenkosten im Detail

  • Grunderwerbsteuer(43,4 %)12.250,00 €
  • Notarkosten(8,8 %)2.481,15 €
  • Grundbuchkosten(3,6 %)1.027,50 €
  • Maklercourtage (Käuferanteil)(44,2 %)12.495,00 €

Gut zu wissen

  • Kaufnebenkosten müssen aus Eigenkapital bezahlt werden
  • Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis
  • Planen Sie zusätzlich 1-2% für Umzug und Einrichtung ein

Hinweis zu Maklerkosten:

Seit dem 23.12.2020 gilt beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern die gesetzliche Provisionsteilung (§§ 656c, 656d BGB): Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte der Provision. Bei geteilter Provision zahlen Käufer und Verkäufer je 50%.

Wichtiger Hinweis

Die Berechnungen dienen ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen keine professionelle Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Mehr erfahren

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: August 2026):

Rechtsgrundlagen dieses Rechners

Zuletzt gegen die amtliche Quelle geprüft am 20. Juli 2026

    Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Das müssen Sie wissen

    Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Diese Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Maklerbeteiligung zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises - bei einer Immobilie für 400.000 EUR also rund 18.000 bis 60.000 EUR.

    Die Nebenkosten setzen sich aus der Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und ggf. Maklercourtage zusammen. Da Banken in der Regel nur den Kaufpreis finanzieren, müssen diese Kosten aus dem Eigenkapital bezahlt werden.

    Die vier Kostenblöcke der Kaufnebenkosten

    Grunderwerbsteuer
    Landessteuer zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (z.B. NRW). Der größte Posten der Nebenkosten.
    Notarkosten
    Ca. 0,6-0,8% für die Beurkundung des Kaufvertrags nach der GNotKG-Gebührentabelle B (inkl. 19% USt), sinkt prozentual mit steigendem Kaufpreis.
    Grundbuchkosten
    Ca. 0,25-0,35% für die Eintragung des neuen Eigentümers und die Auflassungsvormerkung (keine USt). Eine Grundschuld bei Finanzierung kostet zusätzlich.
    Maklercourtage
    Falls Makler beteiligt: 3-7% je nach Bundesland, seit 2020 oft geteilt zwischen Käufer und Verkäufer.

    Beispielrechnung: Kaufnebenkosten in Bayern

    Hauskauf für 400.000 EUR in Bayern (mit Makler, geteilte Provision)

    Hauskauf für 400.000 EUR in Bayern (mit Makler, geteilte Provision)
    PositionBetrag
    Kaufpreis400.000 EUR
    Grunderwerbsteuer (3,5%)14.000 EUR
    Notarkosten (ca. 0,71%, inkl. USt)2.838,15 EUR
    Grundbuchkosten (ca. 0,29%)1.177,50 EUR
    Maklercourtage Käuferanteil (3,57%)14.280 EUR
    Kaufnebenkosten gesamt32.295,65 EUR
    Gesamtkosten432.295,65 EUR

    Grunderwerbsteuer nach Bundesland

    1. Bayern: 3,5%: Der günstigste Steuersatz in Deutschland.
    2. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen: 5,0%: Mittlerer Steuersatz.
    3. Bremen, Hamburg, Sachsen: 5,5%: Leicht erhöhter Steuersatz.
    4. Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: 6,0%: Höherer Steuersatz in Ballungsräumen.
    5. Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein: 6,5%: Höchster Steuersatz in Deutschland.

    So können Sie bei den Kaufnebenkosten sparen

    Auch wenn die Grunderwerbsteuer und Notarkosten weitgehend festgelegt sind, gibt es einige Möglichkeiten, die Kaufnebenkosten zu reduzieren.

    Spartipps für Immobilienkäufer

    Inventar separat ausweisen
    Einbauküche, Möbel oder Sauna können separat im Kaufvertrag ausgewiesen werden. Darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.
    Direktkauf ohne Makler
    Beim Kauf von Privatpersonen oder direkt vom Bauträger entfällt die Maklercourtage komplett.
    Instandhaltungsrücklage
    Bei Eigentumswohnungen kann die übernommene Instandhaltungsrücklage vom Kaufpreis abgezogen werden.
    Bundesland beachten
    Bei grenznahen Standorten kann ein anderes Bundesland erheblich günstiger sein (z.B. Bayern vs. Baden-Württemberg).

    Häufig gestellte Fragen zu Kaufnebenkosten

    Alles Wichtige zu Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebühren

    Die Kaufnebenkosten liegen typischerweise zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (ca. 0,6-0,8%, GNotKG-Tabelle B inkl. USt), Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%) und ggf. Maklercourtage (3-7%).

    Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Grunderwerbsteuersatz in Deutschland. Die höchsten Sätze von 6,5% gelten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.

    Seit dem 23.12.2020 gilt bei Wohnimmobilien: Wer den Makler beauftragt, muss mindestens die Hälfte der Provision zahlen. Bei geteilter Provision (der häufigste Fall) zahlen Käufer und Verkäufer je 50%.

    Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Diese müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Einige Banken bieten zwar Vollfinanzierungen an, jedoch zu deutlich höheren Zinsen.

    Die Notarkosten richten sich nach der Gebührentabelle B des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) und betragen je nach Kaufpreis etwa 0,6% bis 0,8% des Kaufpreises inklusive 19% Umsatzsteuer - mit steigendem Kaufpreis sinkt der Prozentsatz. Sie umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags (2,0-fache Gebühr), den Vollzug (0,5-fache Gebühr) und die Betreuung (0,5-fache Gebühr) zzgl. einer Auslagenpauschale. Hinzu kommen separat die Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%, keine USt, da Gerichtsgebühr) sowie bei einer finanzierten Immobilie zusätzliche Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuldbestellung.

    Quellen & Berechnungsgrundlagen

    Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: August 2026):

    Rechtsgrundlagen dieses Rechners

    Zuletzt gegen die amtliche Quelle geprüft am 20. Juli 2026

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