Kaufnebenkosten-Rechner

Alle Nebenkosten beim Immobilienkauf berechnen: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.

Aktualisiert
Werte geprüft
Grundlage
GrEStG + Landessätze, GNotKG
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Die Immobilie liegt in (3,5 % Grunderwerbsteuer), .

Ihre Kaufnebenkosten

28.253,65 €

28.253,65 €

Zum Kaufpreis kommen 28.254 € Nebenkosten (8,1 %) – insgesamt 378.254 €.

  • Grunderwerbsteuer12.250 €43 %
  • Notar2.481 €9 %
  • Grundbuch1.028 €4 %
  • Makler (Anteil)12.495 €44 %

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Grunderwerbsteuer je Bundesland

Der Satz hängt vom Bundesland ab. Tippen Sie ein Land an, um damit zu rechnen.

Das können Sie tun

  • Eigenkapital: mindestens 98.254 €

    Banken empfehlen 20 % des Kaufpreises plus die gesamten Nebenkosten als Eigenkapital.

  • Maklerprovision wird geteilt

    Seit 23.12.2020 gilt beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern die Provisionsteilung (§§ 656c, 656d BGB): Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte.

  • Nebenkosten zahlen Sie meist selbst

    Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis. Planen Sie zusätzlich 1–2 % für Umzug und Einrichtung ein.

So wurde gerechnet
Kaufpreis der Immobilie
350.000,00 €
Grunderwerbsteuer (3,5 %)
+ 12.250,00 €
NotarNach GNotKG-Tabelle B, inkl. 19 % USt
+ 2.481,15 €
GrundbuchNach GNotKG, ohne USt
+ 1.027,50 €
Makler (3,57 %)
+ 12.495,00 €
Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenkosten)
378.253,65 €
  • Grunderwerbsteuer: je nach Bundesland 3,5 % bis 6,5 %.
  • Notar: rund 0,6 % bis 0,8 % des Kaufpreises.
  • Grundbuch: rund 0,25 % bis 0,35 %.
  • Makler: je nach Bundesland und Vereinbarung.
  • Kaufnebenkosten zahlen Sie in der Regel aus Eigenkapital.

Grundlage: Grunderwerbsteuersätze der Länder (Stand 01.01.2026), Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG Tabelle B, Maklerprovision nach §§ 656c, 656d BGB.

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Das müssen Sie wissen

Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Diese Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Maklerbeteiligung zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises - bei einer Immobilie für 400.000 EUR also rund 18.000 bis 60.000 EUR.

Die Nebenkosten setzen sich aus der Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und ggf. Maklercourtage zusammen. Da Banken in der Regel nur den Kaufpreis finanzieren, müssen diese Kosten aus dem Eigenkapital bezahlt werden.

Die vier Kostenblöcke der Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer
Landessteuer zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (z.B. NRW). Der größte Posten der Nebenkosten.
Notarkosten
Ca. 0,6-0,8% für die Beurkundung des Kaufvertrags nach der GNotKG-Gebührentabelle B (inkl. 19% USt), sinkt prozentual mit steigendem Kaufpreis.
Grundbuchkosten
Ca. 0,25-0,35% für die Eintragung des neuen Eigentümers und die Auflassungsvormerkung (keine USt). Eine Grundschuld bei Finanzierung kostet zusätzlich.
Maklercourtage
Falls Makler beteiligt: 3-7% je nach Bundesland, seit 2020 oft geteilt zwischen Käufer und Verkäufer.

Beispielrechnung: Kaufnebenkosten in Bayern

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

  1. Bayern: 3,5%Der günstigste Steuersatz in Deutschland.
  2. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen: 5,0%Mittlerer Steuersatz.
  3. Bremen, Hamburg, Sachsen: 5,5%Leicht erhöhter Steuersatz.
  4. Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: 6,0%Höherer Steuersatz in Ballungsräumen.
  5. Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein: 6,5%Höchster Steuersatz in Deutschland.
Hauskauf für 400.000 EUR in Bayern (mit Makler, geteilte Provision)
Kaufpreis
400.000 EUR
Grunderwerbsteuer (3,5%)
14.000 EUR
Notarkosten (ca. 0,71%, inkl. USt)
2.838,15 EUR
Grundbuchkosten (ca. 0,29%)
1.177,50 EUR
Maklercourtage Käuferanteil (3,57%)
14.280 EUR
Kaufnebenkosten gesamt
32.295,65 EUR
Gesamtkosten
432.295,65 EUR

So können Sie bei den Kaufnebenkosten sparen

Auch wenn die Grunderwerbsteuer und Notarkosten weitgehend festgelegt sind, gibt es einige Möglichkeiten, die Kaufnebenkosten zu reduzieren.

Spartipps für Immobilienkäufer

Inventar separat ausweisen
Einbauküche, Möbel oder Sauna können separat im Kaufvertrag ausgewiesen werden. Darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.
Direktkauf ohne Makler
Beim Kauf von Privatpersonen oder direkt vom Bauträger entfällt die Maklercourtage komplett.
Instandhaltungsrücklage
Bei Eigentumswohnungen kann die übernommene Instandhaltungsrücklage vom Kaufpreis abgezogen werden.
Bundesland beachten
Bei grenznahen Standorten kann ein anderes Bundesland erheblich günstiger sein (z.B. Bayern vs. Baden-Württemberg).

Häufig gestellte Fragen zu Kaufnebenkosten

Alles Wichtige zu Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebühren

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?

Die Kaufnebenkosten liegen typischerweise zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (ca. 0,6-0,8%, GNotKG-Tabelle B inkl. USt), Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%) und ggf. Maklercourtage (3-7%).

In welchem Bundesland ist die Grunderwerbsteuer am niedrigsten?

Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Grunderwerbsteuersatz in Deutschland. Die höchsten Sätze von 6,5% gelten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.

Wer zahlt die Maklercourtage beim Hauskauf?

Seit dem 23.12.2020 gilt bei Wohnimmobilien: Wer den Makler beauftragt, muss mindestens die Hälfte der Provision zahlen. Bei geteilter Provision (der häufigste Fall) zahlen Käufer und Verkäufer je 50%.

Kann man Kaufnebenkosten finanzieren?

Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Diese müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Einige Banken bieten zwar Vollfinanzierungen an, jedoch zu deutlich höheren Zinsen.

Wie hoch sind die Notarkosten beim Hauskauf?

Die Notarkosten richten sich nach der Gebührentabelle B des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) und betragen je nach Kaufpreis etwa 0,6% bis 0,8% des Kaufpreises inklusive 19% Umsatzsteuer - mit steigendem Kaufpreis sinkt der Prozentsatz. Sie umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags (2,0-fache Gebühr), den Vollzug (0,5-fache Gebühr) und die Betreuung (0,5-fache Gebühr) zzgl. einer Auslagenpauschale. Hinzu kommen separat die Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%, keine USt, da Gerichtsgebühr) sowie bei einer finanzierten Immobilie zusätzliche Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuldbestellung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Rechnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Verantwortlich: Onur Cirakoglu, Gründer von headon

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen:

Rechtsgrundlagen dieses Rechners

Zuletzt gegen die amtliche Quelle geprüft am 11. Oktober 2026