Aktuell für 2026Stand: Juli 2026

Kaufnebenkosten-Rechner alle Kosten berechnen.

Berechne alle Nebenkosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.

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Immobiliendaten

50.000 2.000.000 €

Maklerkosten

Wurde ein Immobilienmakler eingeschaltet?

Falls ja: Käufer zahlt die volle Provision. Falls nein: Provision wird geteilt.

Grundschuld (Finanzierung)

Bei fremdfinanziertem Kauf verlangt die Bank meist die Eintragung einer Grundschuld.

Kaufnebenkosten 2026

  • Grunderwerbsteuer: 3,5% (Bayern) bis 6,5% (Brandenburg, NRW, etc.)
  • Notarkosten: ca. 0,6% - 0,8% (GNotKG-Gebührentabelle B, inkl. 19% USt)
  • Grundbuchkosten: ca. 0,25% - 0,35% (keine USt)
  • Maklercourtage: ca. 3% - 7% (je nach Bundesland und Vereinbarung)

Eigenkapital-Tipp

Banken empfehlen mindestens 20% Eigenkapital plus die gesamten Kaufnebenkosten. Bei einem Kaufpreis von 350.000 € sollten Sie mindestens 98.254 € Eigenkapital mitbringen.

Gesamt-Nebenkosten

28.253,65 €

8,1 % des Kaufpreises · Gesamtkosten: 378.253,65 €

Kaufpreis350.000,00 €

Nebenkosten im Detail

  • Grunderwerbsteuer(43,4 %)12.250,00 €
  • Notarkosten(8,8 %)2.481,15 €
  • Grundbuchkosten(3,6 %)1.027,50 €
  • Maklercourtage (Käuferanteil)(44,2 %)12.495,00 €

Gut zu wissen

  • Kaufnebenkosten müssen aus Eigenkapital bezahlt werden
  • Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis
  • Planen Sie zusätzlich 1-2% für Umzug und Einrichtung ein

Hinweis zu Maklerkosten:

Seit dem 23.12.2020 gilt das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte der Provision. Bei geteilter Provision zahlen Käufer und Verkäufer je 50%.

Wichtiger Hinweis

Die Berechnungen dienen ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen keine professionelle Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Mehr erfahren

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: Juli 2026):

Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf: Das muessen Sie wissen

Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. Diese Kaufnebenkosten betragen je nach Bundesland und Maklerbeteiligung zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises - bei einer Immobilie fuer 400.000 EUR also rund 18.000 bis 60.000 EUR.

Die Nebenkosten setzen sich aus der Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbuchkosten und ggf. Maklercourtage zusammen. Da Banken in der Regel nur den Kaufpreis finanzieren, muessen diese Kosten aus dem Eigenkapital bezahlt werden.

Die vier Kostenbloecke der Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer
Landessteuer zwischen 3,5% (Bayern) und 6,5% (z.B. NRW). Der groesste Posten der Nebenkosten.
Notarkosten
Ca. 0,6-0,8% fuer die Beurkundung des Kaufvertrags nach der GNotKG-Gebuehrentabelle B (inkl. 19% USt), sinkt prozentual mit steigendem Kaufpreis.
Grundbuchkosten
Ca. 0,25-0,35% fuer die Eintragung des neuen Eigentuemers und die Auflassungsvormerkung (keine USt). Eine Grundschuld bei Finanzierung kostet zusaetzlich.
Maklercourtage
Falls Makler beteiligt: 3-7% je nach Bundesland, seit 2020 oft geteilt zwischen Kaeufer und Verkaeufer.

Beispielrechnung: Kaufnebenkosten in Bayern

Hauskauf fuer 400.000 EUR in Bayern (mit Makler, geteilte Provision)

Hauskauf fuer 400.000 EUR in Bayern (mit Makler, geteilte Provision)
PositionBetrag
Kaufpreis400.000 EUR
Grunderwerbsteuer (3,5%)14.000 EUR
Notarkosten (ca. 0,71%, inkl. USt)2.838,15 EUR
Grundbuchkosten (ca. 0,29%)1.177,50 EUR
Maklercourtage Kaeuferanteil (3,57%)14.280 EUR
Kaufnebenkosten gesamt32.295,65 EUR
Gesamtkosten432.295,65 EUR

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

  1. Bayern: 3,5%: Der guenstigste Steuersatz in Deutschland.
  2. Baden-Wuerttemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thueringen: 5,0%: Mittlerer Steuersatz.
  3. Bremen, Hamburg, Sachsen: 5,5%: Leicht erhoehter Steuersatz.
  4. Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: 6,0%: Hoeherer Steuersatz in Ballungsraeumen.
  5. Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein: 6,5%: Hoechster Steuersatz in Deutschland.

So koennen Sie bei den Kaufnebenkosten sparen

Auch wenn die Grunderwerbsteuer und Notarkosten weitgehend festgelegt sind, gibt es einige Moeglichkeiten, die Kaufnebenkosten zu reduzieren.

Spartipps fuer Immobilienkäufer

Inventar separat ausweisen
Einbaukueche, Moebel oder Sauna koennen separat im Kaufvertrag ausgewiesen werden. Darauf faellt keine Grunderwerbsteuer an.
Direktkauf ohne Makler
Beim Kauf von Privatpersonen oder direkt vom Bautraeger entfaellt die Maklercourtage komplett.
Instandhaltungsruecklage
Bei Eigentumswohnungen kann die uebernommene Instandhaltungsruecklage vom Kaufpreis abgezogen werden.
Bundesland beachten
Bei grenznahen Standorten kann ein anderes Bundesland erheblich guenstiger sein (z.B. Bayern vs. Baden-Wuerttemberg).

Haeufig gestellte Fragen zu Kaufnebenkosten

Alles Wichtige zu Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebuehren

Die Kaufnebenkosten liegen typischerweise zwischen 4,5% und 15% des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (ca. 0,6-0,8%, GNotKG-Tabelle B inkl. USt), Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%) und ggf. Maklercourtage (3-7%).

Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Grunderwerbsteuersatz in Deutschland. Die höchsten Sätze von 6,5% gelten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.

Seit dem 23.12.2020 gilt bei Wohnimmobilien: Wer den Makler beauftragt, muss mindestens die Hälfte der Provision zahlen. Bei geteilter Provision (der häufigste Fall) zahlen Käufer und Verkäufer je 50%.

Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Diese müssen aus Eigenkapital bezahlt werden. Einige Banken bieten zwar Vollfinanzierungen an, jedoch zu deutlich höheren Zinsen.

Die Notarkosten richten sich nach der Gebuehrentabelle B des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) und betragen je nach Kaufpreis etwa 0,6% bis 0,8% des Kaufpreises inklusive 19% Umsatzsteuer - mit steigendem Kaufpreis sinkt der Prozentsatz. Sie umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags (2,0-fache Gebuehr), den Vollzug (0,5-fache Gebuehr) und die Betreuung (0,5-fache Gebuehr) zzgl. einer Auslagenpauschale. Hinzu kommen separat die Grundbuchkosten (ca. 0,25-0,35%, keine USt, da Gerichtsgebuehr) sowie bei einer finanzierten Immobilie zusaetzliche Notar- und Grundbuchkosten fuer die Grundschuldbestellung.

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