Aktuell für 2026·Stand: August 2026

Arbeitszeitrechner 2026 Wochenarbeitszeit berechnen.

Komme- und Gehe-Zeiten für Montag bis Sonntag eintragen – der Rechner zieht die Pausen ab und zeigt die Woche in Industriestunden und in Stunden:Minuten

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Arbeitszeitrechner

Komme- und Gehe-Zeiten einer Woche erfassen, Pausen abziehen – Ergebnis in Industriestunden und in Stunden:Minuten.

Arbeitszeiten Montag bis Sonntag

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Soll und Verdienst

Zeigt Über- oder Minusstunden gegenüber Ihrer vertraglichen Wochenarbeitszeit.

Rechnet die erfasste Zeit mit Ihrem Bruttostundenlohn hoch.

Wochenarbeitszeit

40 h

40:00 Stunden:Minuten an 5 Arbeitstagen

Schnitt je Arbeitstag

8 h

Pausen gesamt

150 Min.

Anwesenheit

42:30

Abgleich mit dem Soll

Soll punktgenau erfüllt0:00

Soll 40 h

Auswertung je Tag

  • Montag8:00 · 8 h
  • Dienstag8:00 · 8 h
  • Mittwoch8:00 · 8 h
  • Donnerstag8:00 · 8 h
  • Freitag8:00 · 8 h
  • SamstagFür diesen Tag ist keine Arbeitszeit erfasst.
  • SonntagFür diesen Tag ist keine Arbeitszeit erfasst.

Wichtiger Hinweis

Die Berechnungen dienen ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen keine professionelle Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr. Mehr erfahren

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: August 2026):

Arbeitszeit richtig berechnen: Anwesenheit minus Pause

Die Rechnung ist im Kern einfach: Gehe-Zeit minus Komme-Zeit minus Pause. Schwierig wird sie erst in der Praxis – weil sich Stunden und Minuten nicht wie Dezimalzahlen addieren lassen. 8:45 Stunden sind nicht 8,45 Stunden, sondern 8,75. Genau an dieser Umrechnung scheitern die meisten von Hand geführten Stundenzettel.

Dieser Rechner nimmt Ihnen beides ab: Er summiert die Woche minutengenau und gibt das Ergebnis doppelt aus – als Industriestunden (Dezimal, so rechnet die Lohnabrechnung und jedes Zeitkonto) und als Stunden:Minuten (so steht es auf dem Stundenzettel). Schichten über Mitternacht erkennt er automatisch und rechnet sie dem Schichtbeginn zu.

Was der Arbeitszeitrechner kann

Ganze Woche auf einen Blick
Montag bis Sonntag mit eigenen Zeiten und eigener Pause je Tag
Industriestunden und hh:mm
Beide Formate parallel – kein Umrechnen im Kopf mehr
Nachtschicht über Mitternacht
Ende vor Beginn wird automatisch als Schicht über Mitternacht gewertet
Soll-Abgleich und Verdienst
Über- und Minusstunden gegen Ihre Wochenarbeitszeit, optional mit Stundenlohn

Drei Wochen aus der Praxis

Vollzeit: Montag bis Freitag 8:00–16:30 Uhr, 30 Minuten Pause

Vollzeit: Montag bis Freitag 8:00–16:30 Uhr, 30 Minuten Pause
PositionBetrag
Anwesenheit je Tag8:30 Stunden
Pause je Tag30 Minuten
Arbeitszeit je Tag8:00 Stunden
Wochenarbeitszeit in Industriestunden40,00 Stunden
Abweichung vom Soll (40 Stunden)0,00 Stunden

Überstundenwoche: Montag bis Freitag 8:00–17:30 Uhr, 45 Minuten Pause, 20 € Stundenlohn

Überstundenwoche: Montag bis Freitag 8:00–17:30 Uhr, 45 Minuten Pause, 20 € Stundenlohn
PositionBetrag
Arbeitszeit je Tag8:45 Stunden
Wochenarbeitszeit in Industriestunden43,75 Stunden
Überstunden gegenüber 40 Stunden Soll3,75 Stunden
Bruttoverdienst der Woche875,00 €
Hochrechnung auf den Monat3.804,79 €

Schichtwoche: vier Nächte plus Samstag, jeweils 21:30–6:00 Uhr, 45 Minuten Pause

Schichtwoche: vier Nächte plus Samstag, jeweils 21:30–6:00 Uhr, 45 Minuten Pause
PositionBetrag
Anwesenheit je Nacht8:30 Stunden
Arbeitszeit je Nacht7:45 Stunden
Wochenarbeitszeit in Industriestunden38,75 Stunden
Abweichung vom Soll (38,5 Stunden)0,25 Stunden

Industriestunden: die Umrechnung, an der Stundenzettel scheitern

  1. 15 Minuten sind 0,25 Stunden: Eine Viertelstunde ist ein Viertel von 1,00 – nicht 0,15.
  2. 30 Minuten sind 0,50 Stunden: Die halbe Stunde ist der einzige Fall, den fast alle richtig haben.
  3. 45 Minuten sind 0,75 Stunden: Dreiviertelstunde: 45 geteilt durch 60 ergibt 0,75.
  4. Allgemein: Minuten geteilt durch 60: Aus 8:20 Stunden werden 8 + 20/60 = 8,33 Industriestunden.

Was das Arbeitszeitgesetz vorgibt

Der Rechner prüft Ihre Woche zusätzlich gegen zwei Grundregeln des Arbeitszeitgesetzes. Nach § 3 ArbZG darf die werktägliche Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreiten; sie kann auf bis zu zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Zehn Stunden am Tag sind damit die absolute Obergrenze – aber nur, wenn der Ausgleich tatsächlich stattfindet.

§ 4 ArbZG verlangt Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und von 45 Minuten bei mehr als neun Stunden. Die Pausen dürfen in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden, und länger als sechs Stunden hintereinander darf niemand ohne Ruhepause beschäftigt werden. Der Rechner meldet es, wenn die eingetragene Pause diese Stufen unterschreitet.

Wichtig: Diese Hinweise sind eine Plausibilitätsprüfung, keine Rechtsberatung. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und die Ausnahmen der §§ 7 und 14 ArbZG können abweichende Regeln enthalten. Die Pflicht zur Zeiterfassung selbst folgt aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG in der Auslegung des Bundesarbeitsgerichts (Beschluss vom 13.09.2022, 1 ABR 22/21): Arbeitgeber sind verpflichtet, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit zu erfassen – elektronisch muss das nach dieser Entscheidung nicht geschehen. Unabhängig davon verlangt § 16 Abs. 2 ArbZG, die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 Satz 1 hinausgehende Arbeitszeit aufzuzeichnen und die Nachweise mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

Stundenzettel, Überstunden, Stundenlohn

Für einen einzelnen Tag reicht der Arbeitsstunden-Rechner; dieser Rechner hier ist die Wochenansicht dazu und ersetzt den handschriftlichen Stundenzettel. Wie sich Überstunden steuerlich und sozialversicherungsrechtlich auswirken – vor allem bei Zuschlägen für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit – zeigt der Überstunden-Rechner.

Wenn Sie wissen wollen, was Ihre Arbeitszeit brutto und netto wert ist, führt der Weg über den Stundenlohn-Rechner und den Brutto-Netto-Rechner. Den Anspruch auf freie Tage berechnet der Urlaubsanspruch-Rechner.

Häufige Fragen zur Arbeitszeitberechnung

Pausen, Nachtschicht, Industriestunden und Überstunden

Ziehen Sie die Komme-Zeit von der Gehe-Zeit ab und subtrahieren Sie die Pause. Beispiel: 8:00 bis 16:30 Uhr sind 8:30 Stunden Anwesenheit, abzüglich 30 Minuten Pause bleiben 8:00 Stunden Arbeitszeit. Über eine ganze Woche summieren Sie am besten in Minuten und rechnen erst am Ende in Stunden um – so entstehen keine Rundungsfehler.

Industriestunden sind Arbeitszeit als Dezimalzahl: Die Minuten werden durch 60 geteilt. Aus 8:45 Stunden werden 8,75 Industriestunden, aus 8:20 Stunden werden 8,33. Lohnabrechnung, Zeitkonten und Projektabrechnungen rechnen fast immer in Industriestunden, Stundenzettel dagegen in Stunden:Minuten. Der Rechner zeigt beides gleichzeitig.

Nein. Ruhepausen nach § 4 ArbZG sind Unterbrechungen der Arbeitszeit und werden weder vergütet noch auf die Arbeitszeit angerechnet. Nur Kurzunterbrechungen unter 15 Minuten gelten nicht als Ruhepause – sie zählen weiter als Arbeitszeit. Bereitschaftszeiten sind ein Sonderfall und hier nicht abgebildet.

Nach § 3 ArbZG grundsätzlich acht Stunden werktäglich. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden ist zulässig, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Über zehn Stunden hinaus geht es nur über die Ausnahmen der §§ 7 und 14 ArbZG, etwa auf tariflicher Grundlage.

Mindestens 30 Minuten bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit und mindestens 45 Minuten bei mehr als neun Stunden (§ 4 ArbZG). Die Pause darf in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden am Stück darf niemand ohne Ruhepause arbeiten.

Liegt die Gehe-Zeit vor der Komme-Zeit, geht die Schicht über Mitternacht: Sie addieren 24 Stunden auf die Endzeit. Aus 21:30 bis 6:00 Uhr werden so 8:30 Stunden Anwesenheit. Der Rechner erkennt das automatisch und rechnet die Stunden nach Mitternacht dem Schichtbeginn zu.

Überstunden sind die Differenz zwischen tatsächlicher und vertraglich vereinbarter Wochenarbeitszeit. Tragen Sie Ihre Soll-Wochenstunden ein, dann zeigt der Rechner Über- oder Minusstunden direkt an. Ob die Stunden ausgezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden und welche Zuschläge anfallen, regeln Arbeitsvertrag und Tarifvertrag.

Ja. Das Bundesarbeitsgericht hat mit Beschluss vom 13.09.2022 (1 ABR 22/21) aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG die Pflicht abgeleitet, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit zu erfassen; elektronisch muss die Aufzeichnung nach dieser Entscheidung nicht erfolgen. Zusätzlich verlangt § 16 Abs. 2 ArbZG, die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 Satz 1 hinausgehende Arbeitszeit aufzuzeichnen und die Nachweise mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Dieser Rechner ersetzt kein betriebliches Zeiterfassungssystem, hilft aber bei der eigenen Kontrolle.

Quellen & Berechnungsgrundlagen

Unsere Berechnungen basieren auf den folgenden offiziellen Quellen (Stand: August 2026):

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